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Projekt unterstützt Lese- und Schreibschwache

Stadt Neuwied

Neuwied eine von drei erwählten Kommunen in Rheinland-Pfalz

Das Projekt AlphaKommunal will Bürger fördern, die an der Grenze zum Analphabetismus stehen. Wichtige Partner dabei sind städtische Mitarbeiter. In Neuwied kümmert sich die VHS um die Umsetzung des Angebots.  

14 Prozent aller Bundesbürger zwischen 15 und 65 sind laut einer Studie der Universität Hamburg sogenannte funktionale Analphabeten. Heißt: Sie können zwar in gewissem Maß lesen und schreiben, aber weder den tiefer gehenden Gehalt von Texten erfassen noch komplexere Briefe aufsetzen, beispielsweise Kündigungen. In Neuwied wären demnach rund 5900 Bürger betroffen. Das will die Stadtverwaltung ändern. Neuwied ist daher eine von nur drei Städten im Land, die am Pilotprojekt „AlphaKommunal“ des Deutschen Volkshochschul-Verbandes teilnimmt. Die Neuwieder VHS erlebte nun die Auftaktveranstaltung des vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekts.

Eingeladen waren Mitarbeiter der Stadt sowie die interessierte Fachöffentlichkeit.  Referenten der Zusammenkunft waren Tammo Grabbert (Regionalkoordinator AlphaKommunal), Heiko Hastrich (GrubiNetz, dem Netzwerk, in dem sich diejenigen austauschen, die mit Bürgern beschäftigt sind, um deren Grundbildung es nicht zum Besten steht) sowie Caroline Albert-Woll, der Projektverantwortlichen der VHS Neuwied. Sie informierten über die Dimensionen des „Funktionalen Analphabetismus“ in Deutschland sowie über die vielfältigen Möglichkeiten, den Betroffenen zu helfen. Neben Kursangeboten, die die VHS vor allem durch von EU und Land geförderte Projekten bereithält, geht es bei AlphaKommunal auch darum, kommunale Mitarbeiter für das Problem mangelnder Grundbildung, von dem vor allem über 50-Jährige betroffen sind,  zu sensibilisieren. Als entsprechende Zielgruppe gelten unter Fachleuten Erzieherinnen sowie Mitarbeiter von  Bürgerbüro, Jugend- und Sozialamt. Mithin, diejenigen, die regelmäßig in engeren Kontakt mit Bürgern treten.

Sozialdezernent Michael Mang unterstrich die Bedeutung des Themas für Neuwied: „Wir können nicht ignorieren, dass mehr als 5000 Neuwieder Bürger, von denen die meisten eine geregelte Arbeit haben, massive Probleme mit Lesen und Schreiben haben. Das könnte fatal werden, wenn sie einmal ihren Job verlieren sollten und sich wieder schriftlich bewerben müssen. Wir wollen diesen Menschen ermöglichen, verstärkt am gesellschaftlichen Leben unserer Stadt teilzuhaben. Dazu müssen unsere Mitarbeiter über das Thema umfassend informiert werden.“  
Voraussichtlich im September finden dann erste Schulungen in der Kommunalverwaltung statt. Dann soll es zum Beispiel um Ansprache und Unterstützung der Betroffenen geht.

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