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Schnee und Frost: Januar forderte den Winterdienst der SBN

Kreis Neuwied

Zwischenbilanz: Milder Dezember – Januar mit deutlich mehr Einsätzen als im Vorjahr
Neuwied. Schnee und frostige Kälte: So hat sich der Winter nach dem Jahreswechsel präsentiert. Für die Mitarbeiter der Servicebetriebe Neuwied (SBN) bedeutet das zahlreiche Extraschichten und deutlich mehr Einsätze als in den Vorjahren, um Straßen und Wege zu räumen
Glühwein auf den Weihnachtsmärkten? Bei sehr milden Temperaturen war bei manchem Gast die Lust auf ein kühles Getränk größer. Bei den SBN war man jedoch ständig auf einen Wetterwechsel gefasst: „Entspannt, aber aufmerksam“, so nennt Geschäftsfeldleiter Frank Schneider die Stimmung. Doch das neue Jahr brachte direkt Schnee, Sturm und Schockfröste. War der Januar in den vergangenen Jahren zu warm, meldete er sich schon in der ersten Woche turbulent zurück und hatte einen Namen: „Egon“. Das Sturmtief war der Auftakt für einen frühen Schichtbeginn.

Lagebesprechung am Abend mit Blick auf die Wettervorhersage, Lagebesprechung am frühen Morgen, nachdem ein Einsatzleiter bereits ab 4 Uhr unterwegs war, um die Lage einzuschätzen und Streu- und Räumpläne zu entwerfen. Alltag in den letzten drei Wochen. Während die meisten Neuwieder noch schlummerten, machten sich rund 50 Mitarbeiter auf den Weg, damit rund 300 Kilometer Straßen und Gehwege zum Beginn des Berufsverkehrs geräumt oder gestreut sind. „Für unsere Leute ist das Routine, wenn auch eine anstrengende Routine“, so Schneider.
Routine, das ist untertrieben: Winterdienst ist ein Knochenjob. Wenn die Neuwieder die Autoscheiben freikratzen, haben sich die SBN-Mitarbeiter längst mit den schweren Räum- und Streufahrzeugen den Weg durch die Straßen gebahnt. Durch Schnee und Eis, bei oft schlechter Sicht: „Natürlich ist das riskanter als auf geräumten Straßen zu fahren“, sagt Schneider. Was es dann braucht, ist vor allem eines: permanente Konzentration. „Die Kollegen sind ja oft in engen Straßen unterwegs und ein ums andere Mal müssen sie auch Hindernisse umkurven. Das ist schon Präzisionsarbeit, die da geleistet wird.“
Erkennen auch die Neuwieder diese Arbeit an? „Ja, das kann man sicher so sagen. Die Nachfragen, warum diese oder jene Straßen noch nicht frei sind, sind selten. Und wenn wir unseren Räumplan erläutern, dann ist das Verständnis immer groß.“
Auch wenn Schneider häufig von Routine spricht, gehört dazu doch das schnelle Entscheiden: Feuchtes oder trockenes Salz? Räumen oder streuen - oder beides? Wie oft muss wiederholt werden? Wie viel Taumittel wird aufgebracht? Muss ein Bereich sogar aus Sicherheitsgründen gesperrt werden? „Das Wetter bestimmt den Einsatz.“ Nach der Lageeinschätzung der Einsatzleiter werden Streu- und Räumpläne abgearbeitet. „Wir unterscheiden dabei zwischen gefährlichen und verkehrswichtigen Stellen“, schildert der Geschäftsfeldleiter. „Alle drei Stunden bekommen wir ein aktualisiertes Wetter-Fax, was dann noch mal das weitere Vorgehen beeinflusst.“
Gearbeitet wird mit sechs mit Streuern ausgestatteten Lkws, drei Kleinstreufahrzeugen und 16 Transportern mit jeweils zwei oder drei Mitarbeitern, die per Hand streuen. Dass es der Januar in sich hatte, zeigen die Zahlen: Waren es 2015/2016 insgesamt 17 Einsätze und 160 Tonnen Salz, die benötigt wurden, sind es im jetzigen Winter 33 Einsätze und 400 Tonnen Salz. Bei den SBN ist man weiterhin auf Winter eingestellt: „Wenn die Menschen bei Schneetreiben und harten Frost unterwegs sind, ist für uns das wichtigste, dass sie unbeschadet ankommen.“

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