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Schwerbehinderte Menschen im Betrieb:

Stadt Neuwied

SWN erreichen ersten Platz beim Landespreis
Besonders hohe Beschäftigungsquote – Herschbach: Selbstverständlichkeit statt lästiger Pflicht


Neuwied. Schwerbehinderte Menschen brauchen für eine volle Integration in die Gesellschaft und ein selbstbestimmtes Leben den Zugang zu Beruf und Arbeitsmarkt. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) nehmen ihre Verantwortung als Arbeitsgeber in ganz besonderer Weise wahr und erhielten dafür jetzt in Mainz von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler den „Landespreis für die beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen“.

V.r.: Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler übergab den Preis an SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach und Schwerbehindertenvertreterin Dagmar Richter-Schöler. Darüber freuten sich auch Personalchef Dirk Reuschenbach, Schwerbehindertenbeauftragter Matthias Buddenberg und Werner Keggenhoff, Präsident des Landesamtes.

Nachdem die Servicebetriebe Neuwied im vergangenen Jahr bereits einen zweiten Preis gewinnen konnten, kamen die SWN in der Kategorie Betriebe über 100 Beschäftigte nun auf den ersten Platz. Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die sich aus den  Mitgliedern des beratenden Ausschusses beim Integrationsamt zusammensetzt. Besonders herausragend, so die Jury, ist die mit 28 Personen hohe Anzahl an Schwerbehinderten und Gleichgestellten, die die SWN beschäftigen, und die Barrierefreiheit, die sich durch alle Unternehmensbereiche zieht. „Mit der Auszeichnung ist ein Geldpreis in Höhe von 3000 Euro, eine Urkunde, eine Relieftafel und eine Plakette verbunden, die erlaubt, in den Geschäftsbeziehungen auf die Auslobung hinzuweisen“, freut sich Dagmar Richter-Schöler, Schwerbehindertenvertreterin bei den SWN.
„Der Betrieb erreicht bei einer Mitarbeiterzahl von 251 eine Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von über 11 Prozent“, hieß es denn auch in der Begründung der Jury und bei der Auszeichnung in Mainz. „Arbeitsplätze wurden umfangreich an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach schwerer Krankheit nicht mehr ihre gewohnten Aufgaben wahrnehmen konnten, wurden neue Arbeitsbereiche maßgeschneidert, so dass ihnen eine langfristige Perspektive im Betrieb eröffnet wurde.“
Diese Menschen haben unterschiedlichste Beeinträchtigungen, so Richter-Schöler. „Besonders wichtig ist, sie adäquat einzusetzen, Arbeitsinhalte und -organisation dem Leistungsvermögen anzupassen. Das ist bei uns gewährleistet. Sie erledigen bei uns  nicht nur Hilfstätigkeiten, sondern erfüllen ihre Aufgaben im kaufmännischen Bereich, bei Dienstleistungen und Handwerk und werden von den Kollegen anerkannt und geschätzt.“ Neben der Festanstellung stehen auch Plätze für Praktika oder Ausbildung zur Verfügung. „Die Auszeichnung ist Dank und Anerkennung für die Preisträger, deren gutes Beispiel zur Nachahmung anregen soll“, unterstrich Werner Keggenhoff, der Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung. Für Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler ist klar: „Mit dem Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ehren wir Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die nicht nur ihre Beschäftigungspflicht erfüllen, sondern in herausragender Weise ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.“
Mit dem Anstellungsvertrag allein ist es auch in der Hafenstraße nicht getan. Barrierefreiheit im Haus und behindertengerechte Arbeitsplätze, Gesundheitsprävention, ein gezieltes Eingliederungsmanagement, Schwerbehindertenversammlungen mit besonderen Referenten sind weitere Punkte, die die Jury überzeugten: „Das lassen sich die SWN jährlich einen mittleren fünfstelligen Betrag kosten. Ich bin froh, dass wir vorangehen und anderen Arbeitgebern ein Beispiel geben“, betont die Schwerbehindertenvertreterin.
Beispiel geben, das wünscht sich auch Geschäftsführer Stefan Herschbach: „Wir gehen deutlich über das hinaus, was die Sozialgesetze vorschreiben. Wir sehen die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen nicht als lästige Pflicht, sondern als Selbstverständlichkeit.“ Diese Haltung sei nicht nur nicht nur nach außen, sondern auch innerbetrieblich wichtig: „Wer sagt, schwerbehinderte Menschen im Betrieb seien eine Last, darf gerne mal bei uns reinschauen und sich vom Gegenteil überzeugen. Der Preis freut uns deshalb sehr und ist eine Bestätigung für alle Mitarbeiter in unserem Haus.“  

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