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Tollitäten „erwiegen“ drei Tonnen Kamelle

Stadt Neuwied

Erst auf die Waage, dann in den Wagen:
Tollitäten „erwiegen“ drei Tonnen Kamelle    

SWN-Prinzenwiegen sorgt für Wurfmaterial bei Neuwieder Karnevalszügen

 

Neuwied. Schon zur Tradition geworden ist das alljährliche Prinzenwiegen der Stadtwerke Neuwied (SWN). Bereits zum fünften Mal lud der kommunale Energieversorger die Tollitäten mit Gefolge aus Neuwied und den Stadtteilen in die festlich geschmückte Narrfahrzeughalla. Kleine und große Tollitäten erwogen auf der Thron-Waage insgesamt rund 3.000 Kilogramm Kamelle aller Art, 15.000 Beutel Popcorn, 1.500 Packungen Chips und witzige Plüschfiguren. Damit ist auch in der Session 2015 sichergestellt, dass es bei den bevorstehenden Karnevalszügen ausreichend Wurfmaterial von den Wagen regnet. Wer kein Gegengewicht zu den Leckereien auf der SWN-Waage bildete, kam in der Hafenstraße voll auf seine karnevalistischen Kosten: Die Flotten Feger beeindruckten mit akrobatischen Einlagen bei ihrem Showtanz, die Vallerer Trööteköpp boten Guggemusik vom Feinsten und die Gülser Seemöwen sorgten ebenso wie die Ratsherren Unkel für ausgelassene Stimmung.

Immer charmant bleiben, das war natürlich auch beim Prinzenwiegen oberste Priorität: Was die närrischen Lieblichkeiten tatsächlich auf die Waage brachten, wurde freilich nicht gesagt. Was zählte, das waren Kamelle für die Umzüge.

Da bebte die Bushalle: Dort, wo sonst SWN-Busse parken, tobte beim Prinzenwiegen das närrische Treiben. Mitten drin: Oberbürgermeister Nikolaus Roth und Bürgermeister Reiner Kilgen sowie SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach. Weil der Karneval für die Neuwieder und damit auch für die SWN ein „so großes Thema“ ist, habe sich das Unternehmen 2011 entschlossen, zu Ehren der Tollitäten aus der Stadt und den Stadtteilen das Prinzenwiegen zu veranstalten: „Die Karnevalisten leisten viel, deswegen wollen wir nicht nur das heißgeliebte und intensiv gelebte Brauchtum pflegen, sondern auch die ehrenamtlich Tätigen zusammenbringen“, sagte Stefan Herschbach. Inzwischen sei das Prinzenwiegen ein fester Termin im karnevalistischen Kalender und werde „sehr gut angenommen“.
Tatsächlich schunkelten und feierten auch in diesem Jahr erneut zahlreiche Gecken, für deren leibliches Wohl die SWN kostenlos sorgte. Auch Moderator Michael Bleidt, der durch den närrischen Abend führte, erinnerte an die Ehrenamtlichen, die „eine unglaubliche Arbeit“ leisten.
„Das ist schon ein komisches Gefühl im Bauch“, meint Prinz Marlon I. von Theater und Kraul, als er auf dem Polster-Thron der Waage Platz nimmt. Der 11-jährige Kinderprinz aus Feldkirchen nimmt ihre Lieblichkeit Prinzessin Louisa I. vom Pegelturm gekonnt auf den Schoß. „Schon schwierig“, meint die 10-Jährige im rot-weißen Kleid mit Reifrock. Aber am Ende gelingt es dem Paar doch, jede Menge Kamellen für den heimischen Zug zu erwiegen. Prinz Jona I. von der goldenen Ähre und Prinzessin Marie-Luise I. von der bunten Narrenschar hieven noch einen ihrer Hofnarren mit auf den Thron - entsprechend groß ist die Ausbeute. „Toll ist, dass es nicht nur Süßigkeiten, sondern auch Plüschsachen gibt“, freut sich der 14-Jährige. Ehrensache, dass sich das Kinderprinzenpaar aus Oberbieber mit einem Tanz bedankt, zu dem auch gleich noch die Feldkirchener Tollitäten mit auf die SWN-Bühne gebeten werden.
Dass in Heimbach-Weis die „Kamelle“-Rufe beim „Zuch“ nicht ungehört verhallen, dafür sorgten Kinderprinz Ansgar I. und Prinzessin Leonie. Beide meisterten den Balanceakt mit Bravour. Etliche Tüten und Kartons mussten die SWN-Mitarbeiter auf die Waage stapeln, bevor sich beide in die Lüfte hoben.
Man sah es ihr nicht an, aber Obermöhn Anke aus Heimbach-Weis gestand, mehr gegessen und getrunken zu haben, „um was auf die Waage zu bringen“. Gelohnt hatte sich der Besuch in der Narrfahrzeughalla auf alle Fälle: „Das Prinzenwiegen ist eine schöne und nette Geste, es macht immer Spaß hier und ich freue mich, diesmal nicht nur im Publikum, sondern oben auf der Bühne sein zu dürfen“, strahlte die Heimbach-Weiserin, die den Thron „ganz bequem“ fand. Auch die Engerser Obermöhn Susanne holte sich gekonnt Unterstützung fürs Werfen vom Wagen, genau wie Stefan II. und Simone aus Heimbach-Weis. Das Prinzenpaar hatte zudem die Prinzengarde mit dabei, die mit einem furiosen Auftritt begeisterten. Die letzten Tüten Kamellen, Popcorn und Plüschfiguren räumte das Engerser Dreigestirn Prinz Wolfgang I., Bauer Christoph I. und Jungfrau Karlfrieda I. ab. In Neuwied und seinen Stadtteilen können die Höhepunkte der Session jetzt kommen: für Kamelle bei den Karnevalszügen haben die SWN gesorgt.

 

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