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Gesundheitsschädigendem Bahnlärm ein Ende setzen

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Bürgerinitiativen der ganzen Region laden nach Neuwied ein

Lärm ist gesundheitsschädlich. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Wie reagieren Menschen, die permanent dem Lärm von Güterzügen ausgesetzt sind? Sie schließen sich zu Bürgerinitiativen zusammen, um Verantwortliche von der Notwendigkeit einer Kehrtwende in der Bahnpolitik zu überzeugen.  

Der Neuwieder Bahnhof ist am Dienstag, 12. September, 19 Uhr, Schauplatz einer großen Demonstration gegen Bahnlärm. Es wird nach Bonn und Koblenz wohl die drittgrößte ihrer Art sein. Davon gehen zumindest die beteiligten Bürgerinitiativen (BI) an Rhein und Mosel aus.

Vertreter von Bürgerinitiativen entlang des Rheins und der Mosel trafen sich im Verwaltungshochhaus mit Bürgermeister Jan Einig (2. von links) und dem Beigeordnetem Michael Mang (Mitte).

Deren Ziele erläuterten BI-Vertreter auch der Neuwieder Stadtspitze. Bürgermeister Jan Einig und Beigeordneter Michael Mang hatten die Initiativen zu einem Pressegespräch ins Rathaus gebeten. Beide sehen in der bislang erfolgreichen Politik der BIs Zeichen dafür, dass  via überparteilicher Kooperation Großes gelingen kann. Die BI-Vertreter haben sich ihrer Meinung nach im Lauf der vergangenen fünf Jahre zu profunden Kennern der Materie entwickelt und können den Verantwortlichen von Bund und Bahn bei Gesprächen entsprechend Paroli bieten. Mit ihren Argumenten übten die BIs angesichts wachsender Belastungen durch den Schienenverkehr Druck auf die Verantwortlichen auf. Einig und Mang bezeichneten das als „konstruktiven Weg“, um ein die Menschen entlang der Rhein- und Moselstrecken bewegendes Thema auf der Agenda zu halten. Bürgermeister und Beigeordneter glauben, dass die dauerhaft intensive Arbeit der BIs die Bürger mobilisieren kann. „Wir werden am 12. September in Neuwied eine personenstarke Kulisse haben“, prognostizierten sie.

Rolf Papen von der Bahnlärm-BI in Weißenthurm hatte zuvor in eindringlichen Sätzen die für die Anwohner intolerable Situation zusammengefasst. Er sagte einen starken Anstieg des Güterverkehrs voraus, der letztlich zu einem „entvölkerten Mittelrheintal“ führen werde, da den Lärmbelastungen auf Dauer niemand mehr gewachsen ist. Die Bahn strebt laut Papen eine Vier-Minuten-Taktung an. Dafür habe man erste Güterzugtrassen festgelegt, eine davon ist diejenige entlang des Rheins. Zum höheren Verkehrsaufkommen passe der Verzicht auf die zunächst angekündigten Lärmschutzprojekte. Papens Resümee: Bundesregierung, das Eisenbahnbundesamt und die Bahn sind verantwortlich für gesundheitsschädigende Bahntrassen, für Krankheit und Wertverlust von  Immobilien. Papen berichtete, dass viele betroffene Bürger planen, ihre Häuser zu


verkaufen und in diesem Zusammenhang von „Enteignung“ sprechen. Anders als in den Niederlanden, wo eine komplett neue Güterzugstrecke mit Lärmschutzvorrichtungen gebaut wurde, liege Deutschland europaweit fast am Ende einer Statistik, die die Investitionen für die Schiene  aufführt.  

Mit ihrer Demo, bei der als Redner Rolf Papen und der ehemalige Wiesbadener Bürgermeister und Umweltdezernent Arno Goßmann sprechen, wollen die Bürgerinitiativen ihre Ziele deutlich machen: Verbot lauter Güterzüge, Stopp der geplanten Aufstockung des Güterverkehrs, Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 70 bei Ortsdurchfahrten und Fortsetzung der ursprünglichen Lärmschutzmaßnahmen auch auf das untere Mittelrheintal, auf Mosel und Rheingau – so wie ursprünglich angedacht. Drastisch ausgedrückt: Schluss mit dem Bahnlärmterror, denn der sorgt bei Anwohnern für Schlafentzug. „Und das ist Folter“, betonte Franz Breidenbach von der BI Bad Hönningen.

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Donnerstag, 18. Januar 2018

    

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