Stadt Neuwied

Seit 13 Jahren befindet sich das Mehrgenerationenhaus/Haus der Familie (MGH) in unmittelbarer Nachbarschaft von St. Matthias, gleich neben dem Kaufland im Herzen von Neuwied. Das Haus ist offen für alle Menschen und bietet kostenfreie Beratung, Angebote und Hilfestellungen in allen Lebenslagen. Gefördert wird das Haus vom Bund, dem Land, der Stadt- und Kreisverwaltung Neuwied sowie vom Träger, der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e. V.

Das Mehrgenerationenhaus/Haus der Familie in Neuwied wird erneut für weitere 5 Jahre als Familieninstitution zertifiziert. Hierüber freuen sich der Geschäftsführende Leiter des Trägervereins, die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e. V., Nils Heumann gleichermaßen wie die Vertreter der Visitationsgruppe. Im Bild (v.l.n.r): Bea Röder-Simon, Nils Heumann (MGH Neuwied) Nicolle Kügler und Hanna Bonewitz (ISM Mainz), Regine Berger (Sozialamtsleiterin Stadt Neuwied), Felicitas Flöthner (Landeskoordinatorin der Häuser der Familie/Mehrgenerationenhäuser), Bernhard Fuchs (Jugendamtsleiter Stadt Neuwied, D Daniela Kiefer, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen, Kreisverwaltung Neuwied und Marita Kirst (Familienbildungsstätte Neuwied)

Zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen, zahlreiche Honorarkräfte, doch vor allem die rund 150 ehrenamtlich Aktive organisieren und veranstalten regelmäßig Angebote und Treffen, die von der digitalen Hausaufgabenbetreuung bis zum Telefonring für einsame Menschen reichen. Dadurch hat sich das Neuwieder Haus zu einer bedeutsamen „Drehscheibe“ entwickelt, die ehrenamtlich Aktive mit Hilfesuchenden zusammenbringt. Zahllose Projekte für Kinder, Erwachsene, Ältere und Hochbetagte vieler Nationen in nahezu sämtlichen Lebensbereichen hat das MGH in seiner dreizehnjährigen Geschichte bereits angeboten.
In Coronazeiten ist das Mehrgenerationenhaus geöffnet
„Wir sind auch in Coronazeiten für die Menschen da. Auch wenn unsere Häuser für die Öffentlichkeit geschlossen sind, laufen unsere Beratungs- und Hilfsangebote in 1 zu 1- Betreuung, digital oder telefonisch weiter.“, sagt MGH-Koordinatorin Bea Röder-Simon. Hierzu ergänzte Daniela Kiefer, Netzwerkkoordinatorin für den Kreis Neuwied: „Unter Coronabedingungen zu arbeiten hat nicht nur negative Seiten: Ich finde es toll, wie flexibel das MGH darauf reagiert hat – auch wie sich Ehrenamtliche engagiert haben; wie sie kreativ, flexibel und mutig neue Dinge initialisieren. Diese Flexibilität ist nicht nur in Coronazeiten, sondern immer vorhanden.“
Neuwieds Sozialamtsleiterin Regina Berger hob die Bedeutung des MGH für die Vernetzung von Institutionen sowie den Bekanntheitsgrad mit dem umfassenden Angebot für die Menschen in Stadt- und Kreis Neuwied hervor und bestätigte gemeinsam mit Neuwieds Jugendamtsleiter Bernhard Fuchs die stets sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Träger und der Stadtverwaltung. Entwicklungspotential sieht die Visitationsgruppe, die vom Nicolle Kügler und Hanna Bonewitz vom Institut für Sozialforschung in Mainz moderiert wurde u. a. im Ausbau des Rechtsanspruchs auf Ganztagsschulbetrieb für Grundschulkinder. Hier bestehe ein großes Potential für die Institution, entweder im Schulsystem oder in der Jugendhilfe., so der Jugendamtsleiter Bernhard Fuchs.
Weitere Informationen zum Mehrgenerationenhaus Neuwied:
Tel.: 02631 / 390730 Internet: www.mgh-neuwied.de