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SBN-Azubi Patrick Gundert holt in Abu Dhabi den 2. Platz

Stadt Neuwied

Großer Erfolg bei den World Skills – Abwassertechnik erstmals als Disziplin
NEUWIED. Neuwied. „Es war eine Erfahrung, die man nie vergisst.“ Patrick Gunderts Augen leuchten. Kein Wunder: Bei den World Skills in Abu Dhabi trat der 19-Jährige Auszubildende der Servicebetriebe in der erstmals ausgetragenen Disziplin „Water Technology“ und – und holte den zweiten Platz!
Die World Skills sind eine Weltmeisterschaft der Berufe, die alle zwei Jahre stattfindet. In 50 Disziplinen messen sich die Teilnehmer aus der ganzen Welt. Und Gundert war, nachdem er in München als angehende Fachkraft für Abwassertechnik bereits Deutscher Meister wurde, Teil des 42-köpfigen Teams Deutschland.
Wer glaubte, die WM in der Wüste sei ein kleines Event, sah sich getäuscht: Eine furiose Eröffnungsfeier mit Darbietungen und Lasershow, die Teams beim Einmarsch mit gleichem Outfit und Fahnenträger – und ein begeistertes Publikum. Bilder, die an große Sportevents wie Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele erinnern. „Es war gigantisch“, sagt Gundert. „Alles riesig, grandios aufgemacht, perfekt organisiert.“

Riesenerfolg: Patrick Gundert (3.v.r.) erkämpfte sich bei den World Skills, der Weltmeisterschaft der Berufe, in Abu Dhabi einen hervorragenden zweiten Platz.

Der junge Mann reiste mit seinen Eltern in den Wüstenstaat, viel bekam er von der beeindruckenden Millionenmetropole nicht mit: „Die Wettkämpfe standen im Vordergrund.“ Vier Tage musste Patrick voll konzentriert zur Sache gehen. Die Ansprüche waren hoch, auch wenn die Disziplin „Water Technology“ zum ersten Mal Teil des Wettbewerbs war. „Wir haben in den vergangenen Wochen alle Disziplinen nochmal geübt.“ Gundert musste sich – mit einer sogenannten VR-Brille - in einer simulierten Kläranlage zurechtfinden, Wasserproben mussten analysiert werden, defekte Pumpen und andere Anlagenteile gecheckt und gewartet werden. Dankbar ist Gundert, dass ihn seine Ausbilder Andreas Brubach und Maik Waldorf intensiv bei den Vorbereitungen begleiteten. Brubach war wichtig, dass der junge Mann ohne Erfolgsdruck in das Emirat fährt: „Er sollte es genießen, die Eindrücke aufsaugen und lernen. Dass man mit der notwendigen Motivation kämpft, versteht sich von selbst.“
Patrick trainierte, er polierte sein Englisch auf, fuhr nach Stuttgart zu einem speziellen Trainingscamp. Auch die David-Roentgen-Schule, die einzige Berufsschule für diesen Beruf im nördlichen Rheinland-Pfalz, stand helfend zur Seite. Dass die SBN großen Wert auf eine perfekte Vorbereitung legten, honoriert er: „Es gibt nicht viele Betriebe, wo das so möglich gewesen wäre.“
Im Wettkampf war es wichtig, sich auf die einzelnen Aufgaben zu fokussieren: „Die Veranstalter sind Perfektionisten. Es war alles minutiös vorbereitet.“ Der Stresspegel war zwischendurch ziemlich hoch, sagt er: „Wenn man so eine Gelegenheit bekommt, dann will man auch gewinnen.“ Während er sich dort extrem konzentrieren musste, hebt er die sehr gute Stimmung innerhalb der Mannschaft hervor, wo man sich abseits der Wettkämpfe austauschte - auch mit Teilnehmern aus anderen Nationen: „Herkunft, Religion oder andere Dinge spielten dabei keine Rolle. Es war ein ungezwungener und herzlicher Umgang untereinander, das war schon beeindruckend.“  
Die Wettkampferfahrung bei den Deutschen Meisterschaften in München war hilfreich, er nimmt aber auch etwas für die Zukunft mit: „Die nächsten Prüfungen für meine Ausbildung werde ich sicher weniger angespannt sein, weil man anders mit dem Druck umgeht.“
Klaus Gerhardt, Geschäftsfeldleiter bei den SBN, will mit dem Erfolg von Patrick Gundert auch für den Beruf werben: „Die Abwassertechnik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm entwickelt, ist technisch anspruchsvoller und komplexer geworden. Dieser Beruf trägt nicht ohne Grund den Titel  ´Fachkraft´. Das sind echte Spezialisten.“ Und nicht zuletzt hätten die SBN erneut gezeigt, wie intensiv man ausbilde: „Mit der David-Roentgen-Schule vor Ort und unserem Ausbildungskonzept haben die jungen Leute die besten Voraussetzungen, in diesem Beruf erfolgreich zu sein.“
Für Patrick Gundert ist klar, dass die Eindrücke „unvergesslich“ bleiben. Und jetzt? „Jetzt konzentriere ich mich wieder auf meine Ausbildung und die kommende Abschlussprüfung im nächsten Jahr.“

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