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SWN treiben Energiemanagement mit SBN und KWW weiter voran

Stadt Neuwied

Straßenbeleuchtung: Ziel vorzeitig erreicht – Energie sparen und effizienter einsetzen

Neuwied. Seit über fünf Jahren haben die Stadtwerke (SWN) mit den  Servicebetrieben (SBN) und dem Kreiswasserwerk Neuwied ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (EnMS) implementiert. Das EnMS verpflichtet die Unternehmen, ihren Energieverbrauch fortlaufend zu überwachen und zu reduzieren. Durch neue Maßnahmen konnten 2019 gegenüber dem Vorjahr rund 750.000 Kilowattstunden Energie eingespart werden. Das entspricht dem Strom-Verbrauch von rund 215 Einfamilienhäusern pro Jahr.

Das Zertifikat für ein Energiemanagementsystem muss alle drei   Jahre erneuert werden. Dazwischen finden – wie jetzt - sogenannte Überwachungsaudits statt, um einen Zwischenstand zu dokumentieren. „Wir sind mittlerweile in vielen Bereichen an einem Punkt, wo wir nicht unbedingt Energie einsparen, aber effizienter werden können durch neue Technologien“, erklärt SWN-Chef Stefan Herschbach. „Aber natürlich durchforsten wir regelmäßig alle Zweige, weil es die Kosten senkt und ein Gebot des Klimaschutzes ist.“

Durch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Leuchten konnte der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden. „Wir machen das im Auftrag der Stadt und konnten nicht nur den Stromverbrauch senken: Das entlastet langfristig auch den städtischen Haushalt“, sagt SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach.

 

Ein laufendes Projekt ist die Erneuerung und Umrüstung der Trafo-Stationen im SWN-Gebiet. So soll das Durchschnittsalter aller Trafos bis zum Jahresende 2022 auf 25 Jahre gesenkt werden. „Die neuen Trafos sind erheblich effizienter. Mit dem Austausch von 15 Trafos pro Jahr werden 120.000 Kilowattstunden Strom eingespart“,  erklärt Bereichsleiter Thomas Kill.

Eines der Projekte, die die SWN in den vergangenen Jahren vorantreiben konnte, war die Umrüstung der Leuchtmittel auf LED-Technik im Bereich der Straßenbeleuchtung. Jährlich werden ca. 3000 Leuchtmittel getauscht, was eine deutliche Effizienzsteigerung bedeutet, so Kill: „Der Stromverbrauch 2019 lag 2,4 Gigawattstunden unter dem Höchststand von 2012. Diese 2,4 Gigastunden entsprechen 500.000 Euro.“ Gegenüber dem Jahr 2018 wurden 632.000 kWh eingespart. Für Herschbach ist das auch eine Erfolgsgeschichte für die Stadt: „Die Straßenbeleuchtung erneuern wir in deren Auftrag. Wir haben Förderprogramme genutzt und nach und nach modernisiert. Das seinerzeit vorgegebene Einsparziel für das Jahr 2021 haben wir bereits vorzeitig erreicht, aber wir treiben das aufgrund des großen Einsparpotentials weiter voran. Für den städtischen Haushalt ist das eine deutliche Entlastung: Sie bekommt kostenneutral eine modernere Infrastruktur, spart aber erhebliche Energiekosten.“

 Zur Senkung des CO2-Fußabdrucks wird zudem der Umstieg von den klassischen Verbrennungsmotoren auf Elektromotoren der jeweiligen Fahrzeugflotten forciert: „Das EnMS trägt neben der Reduzierung der CO2-Emissionen auch zur Findung neuer Geschäftsmodelle .“ Kill nennt als Beispiele das Mieterstrommodell, die Errichtung von PV-Anlagen sowie das E-Carsharing. Und auch im Fuhrpark der SWN nimmt die Zahl der Elektrofahrzeuge zu. Hier hat sich die Zahl der E-Ladesaäulen von acht auf zwölf erhöht.

Schließlich fordert das EnMS von den eigenen Mitarbeitern neben einem jährlichen Schulungsnachweis das energetische Verhalten anzupassen, etwa durch richtiges Lüften und Heizen oder das Ausschalten von Geräten während ihrer Abwesenheit. „Wir sind permanent auf der Suche nach Einsparpotentialen und haben eigene Kennzahlen erstellt, die wir zur Überwachung der energetischen Prozesse nutzen.“

Nicht nur für die Umwelt lohnen sich die Anstrengungen: „Mit dem EnMS sichern sich die Unternehmen auch energiesteuerrechtliche Vorteile“, so Herschbach.

 

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