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Kreis Neuwied setzt auf optimale IT-Ausstattung

Bei der Optimierung der digitalen Ausstattung der kreiseigenen Schulen sehen Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Michael Mahlert den Landkreis Neuwied auf einem sehr guten Weg.

„Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt eine zentrale strukturelle Herausforderung für die Bildung junger Menschen – und damit unseren zukünftigen Fachkräften - im Landkreis Neuwied dar. Es ist eine der großen Zukunftsaufgaben der Schulen und des Schulträgers, die Schülerinnen und Schüler an den Schulen umfassend auf die Digitalisierung in allen Lebensbereichen vorzubereiten“, sagte Landrat Hallerbach anlässlich des Besuchs an der Kinzing-Schule in Neuwied, eine von 25 Schulen und Förderschulen im Kreis Neuwied.

 Bei der Optimierung der digitalen Ausstattung der kreiseigenen Schulen sehen Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Michael Mahlert den Landkreis Neuwied auf einem sehr guten Weg. Das wurde deutlich bei einem des Besuch an der Kinzing-Schule in Neuwied, eine von 25 Schulen und Förderschulen im Kreis Neuwied. Auf dem Bild sind (v.l.n.r.) Schulreferentin Mechtild Laupichler, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Landrat Achim Hallerbach, Susanne Grzembke, Digitalkoordinatorin der Kinzingschule und Schulleiterin Andrea Regel.

 Der Kreis arbeitet daher seit Monaten mit den Schulleitungen sowie dem Kreismedienzentrum an den Anträgen für die Förderung aus dem so genannten Digitalpakt, den der Bund aufgelegt hat. „Wir sind sehr froh, dass bei der Verteilung der Fördermittel nicht das Windhundprinzip gilt und wir mit einer soliden Planung die optimalste Ausstattung für unsere Schulen erarbeiten können“, erklärt Schuldezernent Mahlert und ergänzt: „Es hat aber auch noch nie geschadet, früh an den Fördertöpfen zu sein“. Immerhin muss der Kreis die 7,08 Mio. Euro Bundesmittel aus dem Verteilungsschlüssel, der sich aus einem Sockelbetrag pro Schule und einem Pauschbetrag pro Schüler errechnet und alle Schulstandorte erfasst, bis spätestens Mitte 2022 in Förderanträgen darstellen und bis Ende 2024 verbauen.

 Das Grundkonzept steht. Die Schulen sollen eine möglichst einheitliche IT- Vernetzung im Gebäude und standardisierte Präsentations- und Endgeräte erhalten. Bisher haben die Schulen ihr eigenes Netz aufgebaut und dieses über Betreuungsstunden für Lehrer gepflegt. Diese Stunden fallen aber ab dem Schuljahr 2020/21 weg, so dass die Wartung und der Support für alle Schulen durch den Träger sichergestellt werden muss. „Uns ist vollkommen klar, dass eine effiziente Wartung und Pflege der IT nur möglich ist, wenn wir es schaffen, einen Großteil der IT-Landschaft zu vereinheitlichen“ erklärt Schulreferentin Mechtild Laupichler. Mahlert stellt aber auch klar: „Bei all unserem Bestreben, die IT-Landschaft aus Effizienzgründen zu vereinheitlichen, darf der besondere Bedarf, der sich bei jeder Schule aus den unterschiedlichen Lernbereichen und Lehrmethoden, aber auch aus der Individualität ihrer Schullandschaft ergibt, nicht verloren gehen. Wir wollen soweit wie möglich unterstützen, nicht diktieren. Alle Beteiligten, ob Träger oder Schule, müssen natürlich bereit sein, sich diesem Ziel mit einem ausreichenden Maß an Kompromissbereitschaft zu stellen“.

Die Verwaltung ist nun dabei, die notwendigen Arbeiten in der IT–Vernetzung und die IT–Ausstattung kostenmäßig zu berechnen und erste Leistungsverzeichnisse zu für die zukünftigen Ausschreibungen zu erstellen. Zeitgleich soll ein „Meilensteinfahrplan“ erarbeitet werden, der die Sanierungsreihenfolge und die Bauzeitenpläne der Standorte regelt.

 Landrat Hallerbach und Beigeordneter Mahlert sind sich sicher, dass im Frühjahr die ersten Förderanträge gestellt und mit der Umsetzung auch 2020 bereits begonnen werden kann. „Die notwendigen Haushaltsmittel“, erklärt Michael Mahlert „sind im Haushaltsplan 2020 bereits veranschlagt“.

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