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Stromsperren lassen sich vermeiden

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Stadtwerke Neuwied: Zahlungsprobleme frühzeitig klären

Neuwied. Gestiegene Energiepreise durch Bundesgesetze und -umlagen wie zuletzt die CO2-Steuer oder Arbeitslosigkeit belasten den Geldbeutel. Und die Corona-Pandemie verschärft für viele die Lage. Wer dann Probleme hat, die Energierechnungen zu bezahlen, riskiert jedoch nur dann eine Stromsperre, wenn Zahlungserinnerungen und Mahnungen ignoriert werden. Im Dunkeln sitzen muss man nicht, wie die Stadtwerke Neuwied (SWN) betonen.

„Je eher uns die Kunden ihre Zahlungsprobleme darlegen, desto besser können wir helfen“, erklärt Heike Remy. Die Bereichsleiterin des Forderungsmanagements bei den SWN erklärt, dass das Thema Stromsperre nur einen winzigen Teil der Kunden betrifft: „Aber für uns zählt jeder Einzelfall. Wo wir helfen können, tun wir das auch.“

Klebt das Sperrsiegel bereits auf dem Zähler, wird´s schwer für die Kunden. Das muss nicht sein: Wichtig ist es, sofort telefonisch oder per Mail Kontakt mit den  Beratern aufzunehmen.

Aktuell sind im Versorgungsgebiet der SWN rund 29300 Stromzähler installiert. „Etwas mehr als 80 Prozent der Kunden zahlen ihre Teilbeträge regelmäßig. Das geht per Einzugsermächtigung, Überweisung oder bar an unserem Kassenautomaten“, so Remy. Doch immerhin an die 3000 Kunden müssen regelmäßig an die Zahlung erinnert oder gemahnt werden. Gemessen daran ist die Zahl der aktuell gesperrten 77 Stromzähler sehr gering. Im ganzen Jahr waren es 160. Deutlich weniger als im Bundesschnitt.

Aber dürfen Versorger überhaupt nach Gusto sperren? „Nein, bis es so weit kommt, muss schon einiges passiert sein. Wird die Rechnung nicht bezahlt, kommt nach der ersten Woche eine Zahlungserinnerung, nach der zweiten Woche eine Mahnung, nach fünf Wochen eine Sperrandrohung. Dann vergeht nochmal eine weitere Woche. Das sind gesetzliche Fristen.“ Verschwinden diese Schreiben in Schublade oder Müll oder werden sie einfach ignoriert, können auch die SWN nicht helfen.

Lösungen gibt es fast immer. Welche passt, ist jedoch nur durch Kontaktaufnahme auszuloten: „Wir können nicht wissen, ob jemand arbeitslos geworden ist und Sozialleistungen empfängt oder aus welchen Gründen auch immer Probleme hat.“ Dass Behörden oder Banken diese Daten mit den SWN austauschen und „das schon regeln“, ist ein Irrglaube: „Das ist allein aus Datenschutzvorgaben nicht möglich. Auch wir dürfen Daten ohne Zustimmung nicht rausgeben. Alle Gespräche sind vertraulich.“

Wer zahlen will, aber nicht kann, sollte sofort zum Telefonhörer greifen und sich beim Forderungsmanagement der SWN melden. „Wer regelmäßig gezahlt hat und absehbar nur kurzfristig einen Engpass hat, kann einen Aufschub erhalten.“ In anderen Fällen helfen Ratenzahlungen oder erhöhte Abschläge. An den Abschlägen führt übrigens kein Weg vorbei: „Ganz ohne geht es nicht.“ Die Berater sind auch geschult, mit den Kunden Einsparmöglichkeiten zu suchen oder verweisen auf andere Stellen wie etwa das Jobcenter oder das Sozialamt, wo es weitere Unterstützung gibt.

Jobverlust, Schulden oder der verlorene Überblick über die eigenen Finanzen führen schnell in einen Teufelskreis. „Wir stehen ja an der Seite der Kunden. Eine automatisierte Sperrung nach den gesetzlichen Fristen, wie andere das häufig handhaben, ist uns als kommunaler Versorger fremd. Wenn der Wille da ist zu zahlen, dann finden wir auch einen Weg.“

Bis zur Stromsperre gibt es also viele Möglichkeiten. Klebt das Siegel mit dem Sperrvermerk erst auf dem Zähler, dann wird´s ungleich schwerer: „Dann muss der Kunde den kompletten Betrag begleichen.“

Kontakt unter 02631/85-2260 oder per Mail an forderungsmanagement@swn-neuwied.de

 

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