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Umweltreferat der Kreisverwaltung unterstützt Pflanzung alter Apfelsorte

Kreis Neuwied

Der Minister von Hammerstein kehrt zurück

Schmackhafte Apfelsorte für Allergiker begrüßt Touristen am Ortseingang

Hammerstein - Nach dem Ende der Straßenbauarbeiten an der B 42 wollte Guido Emmel vom Weinhaus Emmel etwas den Wandertourismus in Hammerstein und für die Aufwertung des Landschaftsbildes am Ortseingang von Hammerstein tun. Dies sollte durch eine Streuobstpflanzung geschehen. Dafür hatte Guido Emmel eine Streuobstpflanzung unterhalb der historischen Burgruine Hammerstein direkt am Radweg und Rheinsteig und an weiteren Orten in Hammerstein ins Auge gefasst.

Guido Emmel (links) vom Weinhaus Emmel in Hammerstein wollte etwas für den Wandertourismus in Hammerstein und für die Aufwertung des Landschaftsbildes am Ortseingang von Hammerstein tun. Deshalb pflanzte er mit Unterstützung durch das Umweltreferat der Kreisverwaltung Neuwied unterhalb der historischen Burgruine Hammerstein direkt am Radweg und Rheinsteig einen Apfelbaum, der auch noch den passenden Sortennamen trägt: Minister von Hammerstein. Behilflich waren ihm dabei Ina Heidelbach, Referatsleiterin der Umweltabteilung und der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach.

Gerne war ihm dabei das Umweltreferat der Kreisverwaltung Neuwied behilflich. Zudem sollte es auch eine ganz besondere Apfelsorte sein, die die Rheinsteigwanderer begrüßt: die Sorte „Minister von Hammerstein“. Diese alte Sorte fand aufgrund ihres Wohlgeschmacks früher rasch weite Verbreitung. Er ist einer der schmackhaftesten Äpfel für Allergiker. Allerdings benötigt der Baum sonnige warme Standorte, wo Feuchtigkeit schnell abtrocknen kann, denn die Sorte ist schorfanfällig.

„Immer noch gibt es Apfelallergiker/innen die noch nie etwas davon gehört haben, dass es durchaus Apfelsorten gibt die sie problemlos vertragen können. So sind wir froh, dass unterhalb der Weinberge der ideale Pflanzstandort gefunden wurde“, erläutert Achim Hallerbach 1. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent und ergänzt: „Vom Namen passt diese Sorte, die wegen der erhöhten Standortbedingungen nicht mehr so häufig gepflanzt wurde, ideal nach Hammerstein.“

Apfelallergiker brauchen nicht auf den Genuss von Äpfeln zu verzichten, es gibt durchaus Apfelsorten die sie problemlos vertragen. Andere verträgliche Sorten für Apfelallergiker, die im Kreis des Öfteren gepflanzt werden, sind unter anderem Schöner von Boskoop, Goldparmäne, Goldrenette Freiherr von Berlepsch.

Um auf den Allergikerapfel aufmerksam zu machen findet am Samstag, 29. Oktober 2016 unter dem Motto der „Minister von Hammerstein kehrt zurück“ ein Rauscher-Fest für die ganze Familie in Hammerstein bei Guido Emmel ab 14 Uhr statt. Zu verkosten sind frischer „Apfelrauscher“, kreiseigener Apfelsaft und Früchte-Cocktails von den Bad Hönninger Fruchtsäften. Von 14 bis 17 Uhr führt Angelika Kröll von den Landfrauen kulinarische Köstlichkeiten vor, die sich aus heimischen Früchten zaubern lassen und gewährt Kostproben. Frau Kröll gibt Infos über den Allergikerapfel „Minister von Hammerstein“ und beantwortet Fragen über die Verwendung von Obst. Für Kinder gibt es kurzweilige Spiele rund um das Thema Obst, das Umweltreferat informiert über regionale Obstsorten, fachgerechten Obstbaumschnitt und vieles mehr.

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Montag, 23. Juli 2018

    

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