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Waldbreitbacher Impulse stehen unter dem Motto „Earth first!“

Waldbreitbach

Weil es sie nur einmal gibt
Waldbreitbacher Impulse stehen unter dem Motto „Earth first!“

Waldbreitbach – „Uns geht es um ein klima- und schöpfungsverantwortliches Handeln“, hat die Klimaschutzmanagerin des Bistums Trier Charlotte Kleinwächter im Rahmen der Waldbreitbacher Impulse die Motivation zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes der Diözese erklärt. Neben ihr referierten am 19. Oktober Dr. Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer „Internationale Zusammenarbeit“ beim katholischen Hilfswerk Misereor und Schwester Beate Krug, Umweltingenieurin und -beauftragte des Klosters Oberzell über Auswirkungen des Klimawandels und lokalen Klimaschutz. Anschließend zeigten Vertreterinnen und Vertreter von Projekten, welche konkreten Maßnahmen es gibt, um Ressourcen zu sparen oder das Bewusstsein für den Umgang mit der Umwelt zu wecken.

Klimaschutzmanagerin des Bistums Trier Charlotte Kleinwächter

„Wir wollen für eine nachhaltige Bewahrung der Schöpfung sensibilisieren. Als franziskanischer Orden sind wir diesem Thema verpflichtet“, begrüßte die Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar die Gäste des Impulstages „Weil es sie nur einmal gibt: Earth first!“, der von den Waldbreitbacher Franziskanerinnen, der Marienhaus Stiftung und der Franziskus-Umweltstiftung veranstaltet wurde. „Alles ist miteinander verbunden, daher geht es darum, global zu denken und lokal zu handeln“, gibt die Generaloberin zu bedenken.
Charlotte Kleinwächter erläuterte in ihrem Vortrag die Aufgaben der Diözesankommission für Umweltfragen, Inhalte der ökologischen Leitlinien sowie des Klimaschutzkonzeptes. Sie sei froh, dass auch das Abschlussdokument der Bistumssynode das Thema aufgreife. „Darin heißt es: ‚Die Orientierung des kirchlichen Lebens am jeweiligen Lebens- und Sozialraum verpflichtet auch zur Verantwortung für die Schöpfung. Fragen der Ökologie sind auch soziale Fragen, weil sie das Leben der Menschen betreffen.‘ Das heißt für mich, dass wir die ökologischen Leitlinien weiter umzusetzen und weiterentwickeln.“
Ein großes Einsparpotenzial sah die Klimaschutzmanagerin im Bereich Immobilien. „Dem Bistum gehören 3800 Gebäude. Das Energieeinsparen und somit eine Reduktion von Kohlendioxid ist eines unserer Hauptziele.“ Bis 2040 sollen 50 Prozent Kohlendioxid in den Bereichen Immobilien, Mobilität und Beschaffung eingespart werden. Dieses Ziel könne nur erreicht werden, wenn die Nutzung von erneuerbaren Energien stark ausgebaut würde. Zudem müsse die energetische Sanierung von Immobilien über die geltenden Standards hinausgehen, was jedoch meist mit erhöhten Investitionen einhergehe, gab Charlotte Kleinwächter zu.
Sie empfehle Kirchengemeinden ihre Gebäude auf Einsparpotenziale checken zu lassen. „Das Beheizen von Kirchen ist jetzt wieder ein großes Thema. Hier können Gemeinden bares Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen“, versicherte die Klimaschutzmanagerin. Das Bistum unterstütze die Schulung von Energiebeauftragten vor Ort, die in den Bereichen Anlagentechnik, Energiecontrolling und Nutzerverhalten geschult werden. Durch einem Klima-Fonds könnten ebenfalls energetische Maßnahmen gefördert werden.

Schwester Edith-Maria Magar dankte den Referenten und Besuchern und erhoffte sich, dass dieser Impulstag Nachhaltigkeit generiere.

Weitere Informationen gibt es auf www.energiebewusst.bistum-trier.de oder bei Charlotte Kleinwächter unter Tel.: 0651-7105-564.

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