Programm

Juni/Juli/ August 2021

 

Unser Programm wurde ausgezeichnet vom Land Rheinland -Pfalz von 2004 bis 2020

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Gut 8 Monate war unser Programm aufgrund des 2. Lockdowns in der Corona-Pandemie unterbrochen.  Aber endlich kann die Kinoleinwand für das MINSKI im Schauburg Kino wieder leuchten. Nach den erfolgten Lockerungen haben wir uns gemeinsam mit dem Kinobetrieb entschieden, das Programm ab dem 30. Juni wieder zu beginnen. In der Zwischenzeit ist einiges im Kino passiert und umfangreiche Renovierungen wurden vorgenommen. Auch wenn wir wieder mit dem Programm beginnen, so wird es weiterhin gewisse Einschränkungen geben. Hierzu möchten wir auf die jeweils aktuell geltenden Corona-Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz und des Landkreises Neuwied verweisen. Wir bitten Sie ausdrücklich, die geltenden Schutz- und Verhaltensregeln zu beachten, denn wir wollen, dass Sie sich h bei dem Kinobesuch sicher fühlen und gerne wieder ihr Minski-Programm besuchen. Daher wird eine Online-Buchung zur Sitzplatzreservierung auf www.kinoneuwied.de empfohlen.

Karten gibt es auch weiterhin an der Abendkasse.  Zur Ermöglichung  der Nachverfolgung von Infektionen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen muss eine Gästeliste erstellt werden, dies ist auf einem entsprechenden Online-Formular möglich auf der Internetseite unter „kinoneuwied.de“, ansonsten vor Ort im Schauburg Kino. Folgen Sie auch bitte den Anweisungen der Mitarbeiter bei den jeweiligen Filmveranstaltungen.  Die nächsten zwei Monate bieten eine abwechslungsreiche Unterhaltung mit sehenswerten Filmen.

Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf das abwechslungsreiche Programm.  

 

Ihre Programmgestalter

 Michael Mertes                                                                                          Texte und Kritik zusammengestellt

und die Filmbetriebe (FTB) Weiler                                                      von Michael Mertes

 

 

 

 

Mittwoch,

21.07.2021

 

Beginn

20.00

Ende ca.

22.25

Uhr

 

Frei ab

12 Jahren

 

 

“Il Traditore- Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra “

Anfang der1980er Jahre tobt auf Sizilien ein handfester Streit zwischen den dort vorherrschenden Mafia-Bossen. Einer von ihnen, Tommaso Buscetta, flieht plötzlich nach Brasilien, um dort unterzutauchen. Doch in Italien zu Hause geht alles seinen gewohnten Gang: es werden alte Rechnungen beglichen und Buscettas Verbündete nach und nach aus dem Weg geräumt. Als Buscetta von der brasilianischen Polizei verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft er eine folgenschwere Entscheidung. Er trifft sich mit dem Richter Falcone und bricht damit das Gelübte, dass er vor langer Zeit vor der Cosa Nostra abgelegt hat. Diese Entscheidung hat massive Auswirkungen auf die gesamte Mafia, da infolge der Aussage hunderte Angehörige der sizilianischen Cosa Nostra in Italien und den USA vor Gericht gestellt und während der sogenannten Maxiprozesse verurteilt werden.  Ein atmosphärisch dichter und spannender Film über eine ambivalente Hauptfigur und der nachhaltig die Mythen über den Wertecodex der Cosa Nostra demontiert. Sehenswert.

Italien/Frankreich/Deutschland/Brasilien 2020/ Buch: Marco Bellocchio, V. Santella, L. Rampoldi, F. Piccolo / Regie:  Marco Bellocchio

Darsteller:  Pierfranco Favino, Fausto Russo Alesi, Maria Fernanda Candido, Luigi Lo Cascio, Alessio Praticò, Gabriele Arena

1,00 €Aufschlag wegen Überlänge

 

 

 

Mittwoch,

28.07.2021

 

Beginn

20.00 Uhr

Ende ca.

21.50

Uhr

 

Frei ab

6 Jahren

 

 

 

“Es hätte schlimmer kommen können - Mario Adorf ”        Besucherwunsch

Der Regisseur macht sich gemeinsam mit Adorf auf eine Reise durch ein langes Schauspielerleben. Mario Adorf, wurde am 08.09.1930 in Zürich als Sohn des kalabresischen Arztes Dr. Matteo Minniti und der Röntgenassistentin Alice Adorf geboren. Seine Kindheit und Jugend verbringt er mit seiner Mutter in Mayen. Er studiert in Mainz mehrere Fächer, u. a. Theaterwissenschaft und beginnt sich Sprachkenntisse in Englisch, Französich und Italienisch anzueignen. Nach dem vierten Semester wechselt er an die Uni in Zürich, wird Statist und Regieassistent. Kurz darauf bricht er das Studium ab. 1953 geht er nach München, wird in die Otto Falckenberg-Schule aufgenommen, ab 1955 wird er in das Ensemble der Münchener Kammerspiele aufgenommen. Als Schauspieler wird er in Robert Siodmaks “Nachst, wenn der Teufel kam” bekannt und ab diesem Zeitpunkt setzt sich seine Karriere auch international fort. Wessely’s Biobic konzentriert sich vor allem auf die frühen Jahre, seine Zeit in Rom und Hollywood, weniger auf seine erfolgreichen Fernsehjahre in Deutschland. Ein gelungenes und geschickt gestaltetes Biopic über eine große Schauspieler-Persönlichkeit, der mit seinem nunmehr 80 Jahren viele Spuren im deutschen und internationalen Film hinerlassen hat. Absolut sehenswert.

Deutschland 2019   / Regie:  Dominik Wessely

 

 

 

 

Mittwoch,

04.08.2021

 

Beginn

20.00

Ende ca.

21.55

Uhr

 

Frei ab

12 Jahren

 

 

Gemeinsamer Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten und des „MinsKi-Teams“:

 

 „Fragen Sie Dr. Ruth „          

 Seit mehr als 40 Jahren ist Dr. Ruth Westheimer eine der weltweit bekanntesten Sexualtherapeutinnen. Sie ist Holocaust-Überlebende und war jüdische Widerstandskämpferin. In dieser biografischen Dokumentation porträtiert der Regisseur Ryan White diese außergewöhnliche Frau, die sich in ihrem Leben wie wenige andere für Offenheit und Toleranz einsetzte. Dabei schlägt der Film einen Bogen bis in die Gegenwart, denn die 90-jährige ist nach wie tätig.  Der Film lebt von ihrer schlagfertigen und lebensbejahenden Hauptperson und zeichnet sich zudem mit einem gelungenen Mix aus Archivmaterial, Interviews, Animationen und beobachtenden Szenen aus. Ein sehenswertes Porträt einer vor Energie strahlenden Persönlichkeit.

USA 2018 /   Regie: Ryan White,

 

 

 

 

 

 

Mittwoch,

11.08.2021

 

Beginn

20.00

Ende ca.

21.50

Uhr

 

Frei ab

6 Jahren

 

 

 

 

 

„ Der göttliche Andere”     

Der zynische und atheistische Reporter Gregory berichtet vorwiegend aus Kriesengebieten und ist nicht begeistert, als ausgerechnet er zur Berichterstattung über die Papstwahl nach Rom beordert wird. Dort begegnet er der Italienerin Maria, die sich Gott verschrieben hat und plant in wenigen Tagen als Novizin in ein Kloster einzutreten. Ausgerechnet in sie verliebt er sich zunehmend. Er will ihr näherkommen, aber zahlreiche, teils absurde Geschehnisse, verhindern dies. Der liebestrunkene Gregory gelangt zu der Überzeugung, dass nur Gott selbst dahinterstecken kann, weil er eifersüchtig ist. Wie soll er da eine Chance haben, wenn er einen Allmächtigen gegenüber hat. Der Film ist alles andere als eine gradlinige romantische Komödie, aber gerade deshalb komisch, romantisch und sehr unterhaltsam.

Frankreich 2020 / Buch und Regie:  Jan Schomburg

Darsteller:  Callum Turner, Matilda De Angelis, Ronke Adekoluejo, Mark Davison, Anna Bonaiuto, Paolo Bonacelli, Kemal Deen-Ellis

 

 

Mittwoch,

18.08.2021

 

Beginn

20.00

Ende ca.

23.15 Uhr

 

Frei ab

12 Jahren

 

„Ein verborgenes Leben „            

Franz Jägerstätter (beindruckend gespielt von August Diehl) lebt mit seiner Frau und seinen Kindern im österreichischen Ort Radegund, mitten in den Bergen. Sein kleiner Hof liegt abgeschieden und die Schrecken des Zweiten Weltkriegs sind weit weg. Doch Hitlers Regime weitet sich unaufhaltsam aus  und so kommt es, dass auch Jägerstätter  im Jahr 1943 eingezogen wird, um seinen Dienst an der Waffe zu leisten. Der junge Mann sieht allerdings keinen Sinn in diesem Kampf und würde niemals einen Menschen töten. Er weigert sich und wird dafür inhaftiert und gefoltert. Doch statt seine Werte aufzugeben und dafür von Strafe verschont zu bleiben, hält er an seinem Glauben nicht nur an die Liebe zu seiner Frau (Valerie Pachner) und seinen Kindern, sondern an die Menschlichkeit fest. Malick gelingt mit diesem Film ein bewegendes Bekenntnis zur einer Ethik des Widerstands und des reinen Gewissens. Ein beeindruckender Film, den sie nicht versäumen sollten. 

 

Deutschland 2019 / Buch und Regie: Terence Malick

Darsteller: August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, Tobias Moretti, Bruno Gantz, Matthias Schoenaerts, Karin Neuhäuser, Ulrich Matthes, Franz Rogowski

1,00 € Aufschlag wegen Überlänge

 

 

 

Mittwoch,

25.08.2021

 

Beginn

20.00

Ende ca.

22.00Uhr

 

Frei ab

6 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

„ Space Dogs ”   Prädikat: besonders wertvoll

 

Die streunende Hündin Laika wurde als erstes Lebewesen in der Geschichte der Raumfahrt ins All und damit auch in den sicheren Tod geschickt. Einer Legende nach soll sie als Geist auf die Erde zurück gekehrt sein und seitdem durch die Straßen von Moskau streifen. Der Film folgt Laikas Spuren und ist aus der Perspektive der Hunde gedreht. Somit begleitet „Space Dogs“ die Abenteuer ihrer Nachfahren, zweier Straßenhunde im heutigen Moskau. Deren Geschichte handelt von inniger Gefolgschaft und Hundefreundschaft, erbitterter Brutalität und nicht zuletzt von ihrem Blick auf uns Menschen. Der Film verwebt die Geschichte der beiden Hunde mit unveröffentlichtem Filmmaterial aus der russischen Raumfahrtgeschichte und wird zu einer magischen Erzählung über die Moskauer Straßenhunde. Ihrem Aufstieg in den Weltraum und ihrem Erdenleben. Zudem sehr unterhaltsam.

Deutschland/Österreich 2019 / Buch und Regie: Elsa Kremser und Levin Peter

 

 

 

 

Demnächst wollen wir zeigen:  

 

 

Unser aktuelles Filmprogramm finden Sie u.a. bei:

- Bürgerbüro im Rathaus                                              - Sparkasse Neuwied – mit Filialen

- Tourist-Info Luisenplatz                                            - Roentgenmuseum

- Stadtbibliothek Altes Rathaus                                    - Familienbildungsstätte

- Stadtgalerie                                                                  - Thalia-Buchhandlung

- Volkshochschule                                                       - Buchhandlung Wangler                                             - Kinocenter Metropol                                                         - Stadtjugendamt Neuwied                                               - Food-Hotel                - Stadtverwaltung Neuwied                 

 

 

Stark ermäßigter Eintritt auf allen Plätzen:

7,-- € Loge,6,-- € Sperrsitz für Erwachsene.

Schülerinnen / Schüler mit Schülerausweis und

Inhaber von JULEICA-Berechtigungskarten 4,--€ /3,-- €.

Ausgewählte Filmvorführungen für Schulen nach vorheriger Vereinbarung mit uns sind möglich.

Kritiken, Anregungen und Filmvorschläge nimmt mittwochs Michael Mertes gerne entgegen. Telefonisch ist er zu erreichen im Stadtjugendamt 802-366.

Stadtjugendamt und Volkshochschule Neuwied

in Kooperation mit den Kinobetrieben (FTB) Weiler

gefördert von der Sparkasse Neuwied