Der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, zu Gast in Neuwied

 Neuwied (Jüg) Am vergangenen Donnerstag war in der Neuwieder Heilig Kreuz-Kirche ein höchst interessanter Gesprächsabend angesagt, zu dem immerhin mehr als 80 zuhörende und fragende Christen nicht nur aus der eigenen Gemeinde sondern aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft in die wunderschöne Heilig-Kreuz-Kirche gekommen waren, um  dem Gast aus Trier diverse, derzeit auf den Nägeln brennende Fragen zu stellen. Dies geschah unter der durchaus aktuellen Fragestellung: „Was nun , Herr Generalvikar ?“ und wurde durchaus manchesmal mit einem kritischen Unterton vorgebracht. Sowohl die Sprecherin der „Offenen Gemeinde“, Dorothee Bruchhof als auch Gemeindemitglied Professor Dr. Josef Freise sowie  weitere Gesprächsteilnehmer konnten mit Interesse feststellen, dass auf  Seiten der katholischen Christen ein reger Gesprächbedarf bei den drei angesprochenen Themenkreisen herrschte, was von Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg durchaus mit Wohlwollen registriert wurde.

Foto: Jürgen Grab

 Zu Beginn dieser Gesprächsrunde in der Kirche , gleich nach dem aufmunternd dargebotenen  Kanon: „Brich auf, bewege dich, denn schon ein erster Schritt verändert dich, verändert mich. , brich auf, bewege dich.. ...“ begrüßte Dorothee Bruchhof den Gast aus Trier und die zahlreichen, interessierten Christen , wobei   sie noch einmal auf die drei Themenschwerpunkte aufmerksam machte, die im Mittelpunkt dieses meinungsbildenden Forums stehen sollten. Zum einen war dies die bereits begonnenen  Strukturreform im Bistum und in der Pfarreiengemeinschaft St. Matthias, die offiziell auch von Kooperator Oliver Seis und der Pfarrgemeinderatsvorsitzen Hilde Janzig-Schanz vertreten wurde. Außerdem war das Thema „Offene Gemeinde Heilig-Kreuz-Kirche“ in dieser Runde eine durchaus aktuelle Thematik, die mit Fragen (und Antworten), auch  zur Entwicklung der Kirche im Allgemeinen eine entsprechende Resonanz  fand, was beim abschließenden „Rundgespräch“  unbedingt zum Ausdruck gebracht wurde.

Foto: Jürgen Grab

Gerne war  Generalvikar Ulrich von Plettenberg  der Einladung gefolgt, auch einmal das sehr schöne (und interessante) Gelände rund um die außergewöhnliche Heilig-Kreuz-Kirche anzuschauen, auf dem zu einem etliche Mieter in der unmittelbaren Umgebung  das von Tina Monzen betreute Gelände zur Gartengestaltung nutzen und zum anderen war er auch interessierter  Gast bei zwei älteren Damen in ihrem wundersamen Natur- und Gartenrefugium, die ehemals aus der Türkei gekommen waren, aber schon seit Jahrzehnten in der Deichstadt heimisch geworden sind und hier mit ihren Familien Wurzeln geschlagen haben.

Foto: Jürgen Grab

Schließlich übernahm die Caritas-Mitarbeiterin Elisabeth Adrian die Aufgabe, dem Trierer Generalvikar die Einrichtung und Arbeitsweise der „Neuwieder Tafel“ zu erläutern, wobei sie darauf hinwies, dass diese Einrichtung bereits seit 15 Jahren in Neuwied   eine wichtige soziale Aufgabe wahrnimmt.

Insgesamt zeigte sich der geistliche Würdenträger sowohl von dieser Gemeinde als auch von deren religiösen und sozialen Aktiväten unbedingt beeindruckt und wünschte ihr und deren engagierten Protagonisten  ein weiteres gutes Gelingen ihres vielfältigen religiösen und sozialen Engagements.

Foto: Jürgen Grab