Bürgermeister Mang lobt die mit GSG geschaffene Lösung

Dass eine ursprünglich als Provisorium gedachte Lösung durchaus von hoher Qualität sein kann, davon überzeugte sich der Aufsichtsrat der Gemeindlichen Siedlungs-Gesellschaft Neuwied. Das Gremium besichtigte gemeinsam mit GSG- Geschäftsführer Carsten Boberg und den Prokuristen Anja Lorenz und Thorsten Martin den Pavillon an der Grundschule auf dem Heddesdorfer Berg - und war ausgesprochen angetan von dem soliden „Ausweichquartier“.

Der GSG-Aufsichtsrat machte sich ein Bild von der hochwertigen Pavillon-Bauweise an der Grundschule auf dem Heddesdorfer Berg. 

Die Schule ist im Eigentum der GSG und wurde 1998 als zweizügige Grundschule gebaut. Wachsende Schülerzahlen machten in der Folge die Einrichtung weiterer Klassen, etwa in der Bücherei, erforderlich. Da ein Ende dieses Trends nicht abzusehen war und ein beabsichtigter Erweiterungsbau kaum vor 2022 spürbare Entlastung bringen dürfte, entstand die Idee, einen Pavillon aufzustellen.

Genauer gesagt vereinbarten GSG und Stadt eine Kooperation: Die Siedlungs-Gesellschaft kaufte den Pavillon und vermietete ihn an die Stadt. Seit Anfang des Jahres steht das Gebäude nun dort und bietet Platz für einen rund 70 Quadratmeter großen Klassenraum. Dazu kommen ein Nebenraum mit 14 Quadratmetern und der acht Quadratmeter große Eingangsbereich.

Bürgermeister Michael Mang, zugleich Schuldezernent und Vorsitzender des GSG-Aufsichtsrates, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und städtischer Tochter, um zusätzlichen Platz an der Schule zu schaffen. Darüber hinaus zeigte sich Mang überzeugt, dass der Pavillon angesichts seiner hochwertigen Bauweise bei Bedarf später noch andernorts an städtischen Schulen eingesetzt werden kann. Dies hätten übrigens auch die Erfahrungen aus den ersten Monaten unter Praxisbedingungen gezeigt, fügte er hinzu.