Wilfried Hausmann und Fred Gross seit 40 Jahren im Dienst

Das freute auch Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig:  Er überreichte Wilfried Hausmann und Fred Gross, Leiter beziehungsweise stellvertretender Leiter des Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz, die Urkunde, mit der das Land Rheinland-Pfalz ihnen Dank und Anerkennung für 40 Jahre treue Dienste an der Allgemeinheit ausspricht. Beide arbeiteten zuvor schon im Wahlamt eng zusammen.   

Im Bild (von links): Wilfried Hausmann, Feuerwehr-Kollege Elmar Görg (Ex-Kollege aus dem Wahlamt), Oberbürgermeister Jan Einig, Ralf Hondrich (ehemaliger Leiter der Personalabteilung) Fred Groß, Personalratsvorsitzender Jörg Hergott und Holger Busch (heute Stadtkämmerei, früher Wahlamt).  

Wilfried Hausmanns berufliche Laufbahn begann vor vier Jahrzehnten bei der Stadtverwaltung Neuwied mit der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Personal-, Ordnungs- und Hauptamt waren seine Stationen, bevor er nach Abschluss der 2. Verwaltungsprüfung zunächst Leiter des Wahlamts (1993 bis 2009) und ab 1995 zugleich Leiter des Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz wurde. Dieses Amt leitet er heute noch, kümmert sich dabei zunehmend um die Auswirkungen des Klimawandels. Vor allem der präventive Schutz gegen Starkregen ist ihm ein Anliegen.

Einen etwas anderen Weg hat Fred Groß beschritten. Er war zwölf Jahre lang Zeitsoldat, bevor er 1991 zur Stadt Neuwied wechselte. Nach der Laufbahnprüfung zum gehobenen Dienst und der Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt arbeitete er acht Jahr lang in der Steuerabteilung und im Wahlamt. 2002 wechselte er zum Feuerwehrwesen und ist seit 2004 stellvertretender Leiter des Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz.

„Wir haben gemeinsam verschiedene Stationen absolviert, viele Weichen gestellt und bewegende Jahre erlebt“, erklärten Hausmann und Groß, die die Arbeit der Feuerwehr professionalisiert haben. Ihr Motto lautet stets „Not kennt keine Grenzen“. „Dabei muss man auch offen für die ein oder andere unkonventionelle Lösung sein“, meinen beide. OB Einig lobte während einer kleinen Feierstunde das Engagement der beiden Jubilare, die für die Sicherheit der Bewohner der Deichstadt oft auch außerhalb der Dienstzeiten im Einsatz sind. Er freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Hausmann und Groß.