Wiener Melange am Klavier zu vier Händen

 

NEUWIED. Am 1. März gastiert um 19 Uhr das Klavierduo Korockin–Schönhage im Gemeindehaus an der Marktkirche Neuwied. Die beiden Künstler spielen ausschließlich Werke zu vier Händen. Man hat also die seltene Gelegenheit, zwei Personen gleichzeitig an nur einem Klavier zu erleben.

Die Zuhörer dürfen sich auf Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert freuen. Aber auch eine Sonatine des selten aufgeführten Komponisten Paul Walter Fürst steht auf dem Programm. Es endet mit den mitreißenden Ungarischen Tänzen von Johannes Brahms.

Alle Komponisten verbindet die Tatsache, dass sie in Wien gelebt haben. Dort trinkt man gerne eine Kaffeespezialität, die zu gleichen aus Kaffee und heißer Milch besteht. Und so ist auch dieses Konzert eine Mischung aus anregender und schwungvoller Musik, eine „Wiener Melange“.

Die beiden Pianisten und Dozenten an der Universität zu Köln gründeten das Duo im Jahr 1989. Seither gab es Konzerte im In- und Ausland, oft im Rahmen internationaler Festivals und in Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern und Ensembles. So spielte das Klavierduo etwa anlässlich der Triennale in der Kölner Philharmonie und zur Wiedereröffnung des Beethovenhauses Bonn.

Das Konzert findet im Rahmen der monatlichen Freitagskonzerte statt. Sie dauern immer eine Stunde. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird lediglich um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.