Bild: Manfred Kerber
Gegen das Verschwindenlassen von Menschen, insbesondere in El Salvador und Nicaragua, richtete sich ein Infostand, den die Neuwieder Gruppe von Amnesty International  aufgebaut hatte. Die AI Aktivisten prangerten vor allen Dingen diese Menschenrechtsverletzung in Diktaturen an, und sendete eine Petition an die Regierungsstelle von El Salvator, zu deren Unterschrift aufgerufen wurde und viele Passanten diese Form des Protestes mit ihrer Unterschrift unterstützten.
Ausserdem wurden Briefe an einen Minister von Nicaragua verschickt, mit denen wir uns für Verschwundene einsetzten.  Inge Rockenfeller und Manfred Kirsch wiesen auf die besondere Grausamkeit hin, die durch das Verschwindenlassen vieler Oppositioneller zustande kam.

Bild: Manfred Kerber

Das Verschwindenlassen sei deshalb besonders grausam, weil Angehörige der Opfer nichts über den Verbleib jener Menschen wüssten und über ihr Schicksal. Mehrere Passanten schlossen sich den Protesten an und Amnesty International Neuwied will das Thema auch in Zukunft verstärkt bearbeiten und appelliert an alle Menschen, sich auch in Zukunft für diejenigen einzusetzen, die in Diktaturen hiervon betroffen sind.


Manfred Kirsch und Inge Rockenfeller