Genehmigung für Kleinstwasserkraftanlage im Rhein
Pressemitteilung Nr. 18/2026. Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz
Für die geplante Errichtung und den Betrieb einer schwimmenden Kleinstwasserkraftanlage mit 55 Strömungsturbinen im Rhein steht dem Kläger ein Anspruch auf Erteilung der beantragten strom- und schifffahrtsrechtlichen Genehmigung zur Nutzung des Rheins zu. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.
Die vom Kläger beantragte strom- und schifffahrtsrechtliche Genehmigung für das genannte Vorhaben lehnte die beklagte Bundesrepublik ab, weil es die Sicherheit und Leichtigkeit des Schifffahrtsverkehrs beeinträchtige. Auf seine nach erfolglosem Widerspruchsverfahren erhobene Klage verpflichtete das Verwaltungsgericht die Beklagte zur Erteilung der beantragten Genehmigung (vgl. Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Koblenz Nr. 24/2025). Die gegen dieses Urteil eingelegte Berufung der Beklagten wies das Oberverwaltungsgericht zurück und führte zur Begründung aus:
