Gedanken zum knappen Vorsprung Lana Horstmanns als Direktkandidatin
Nachdem der Linken-Kreisverband Neuwied zwar zwei Kandidatinnen nominiert, jedoch dem Kreiswahlausschuss keine Bewerbungsunterlagen eingereicht hatte, könnte man sich denken, dass Wähler der Linken ihre Erststimme ersatzweise bei Volt, Grünen oder BSW platziert haben. Schaut man sich indes bei diesen drei Parteien die Differenz zwischen Erst- und Zweitstimmen an, sind es doch nicht extrem viele Wähler gewesen. Also dürfte die SPD-Kandidatin Lana Horstmann angesichts ihres sehr knappen Vorsprungs von der Schlamperei der Linken profitiert haben. Was sagt uns das religionsphilosophisch? Hätte ihr CDU-Gegenkandidat Jan Petry im Sinne christlicher Nächstenliebe den Linken geholfen, ihre Direktkandidaturen ohne formale Fehler korrekt anzumelden, wäre er schon im Diesseits großzügig belohnt worden – mit dem Direktmandat.
