Schülerparlament der Geschwister-Scholl-Schule besucht Rathaus im Rahmen der Kinderfreundlichen Kommune
Fotos: Ulf Steffenfauseweh
Wie funktioniert Kommunalpolitik? Welche Aufgaben hat der Stadtrat? Und wie können Kinder und Jugendliche ihre Stadt mitgestalten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Schülerparlament der Geschwister-Scholl-Schule bei einem Besuch im Neuwieder Rathaus. Eingeladen hatte Bürgermeister Peter Jung im Rahmen der Aktion „Frag doch mal den Bürgermeister“.
Die Stadt Neuwied ist die einzige UNICEF-zertifizierte Kinderfreundliche Kommune in Rheinland-Pfalz. Ein zentrales Ziel des damit verbundenen Aktionsprogramms ist es, Kinder und Jugendliche stärker an politischen Entscheidungen zu beteiligen und ihnen demokratische Prozesse erlebbar zu machen. „Frag doch mal den Bürgermeister“ soll genau dies ermöglichen: Bürgermeister Peter Jung besucht Schulen, Kitas und Vereine oder empfängt Kinder und Jugendliche im Rathaus, um mit ihnen direkt ins Gespräch zu kommen.

 

 

Diesmal war das Schülerparlament der Geschwister-Scholl-Grundschule im Raiffeisenzimmer des Rathauses zu Gast. Dabei zeigte sich schnell, dass die Schülerinnen und Schüler bereits über ein beachtliches Wissen verfügen. Besonders erfreut zeigte sich Peter Jung darüber, dass viele Kinder die Bedeutung Friedrich Wilhelm Raiffeisens für Neuwied und die Region gut kannten.
Gemeinsam tauschten sich die Teilnehmer über die Aufgaben des Stadtrates, seiner Ausschüsse und der Stadtverwaltung aus. Anschließend begleitete der Bürgermeister die Sitzung des Schülerparlaments und erhielt dabei einen Einblick in die Arbeit der jungen Vertreter ihrer Schulgemeinschaft.

„Es ist beeindruckend, mit wie vielen Ideen und Anregungen sich die Kinder einbringen“, betont Bürgermeister Peter Jung. „Noch bemerkenswerter ist die Art, wie sie miteinander diskutieren: respektvoll, offen für andere Meinungen und bereit, gute Argumente anzuerkennen. So sieht gelebte Demokratie aus“, freut er sich.
Kinder und Jugendliche frühzeitig an Entscheidungen zu beteiligen und ihre Perspektiven ernst zu nehmen, ist ein zentrales Anliegen der Kinderfreundlichen Kommune Neuwied. Aktionen wie „Frag doch mal den Bürgermeister“ schaffen hierfür direkte Begegnungen und zeigen, dass Demokratie nicht erst im Erwachsenenalter beginnt, sondern bereits in Schule und Alltag gelebt werden kann.
Schulen, Kitas, Vereine und andere Einrichtungen, die an einem Austausch mit Bürgermeister Peter Jung interessiert sind, können sich an die Fachstelle Partizipation im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied wenden.