Positive Signale: Oberbürgermeister Jan Einig und Citymanagerin Michaela Ullrich besuchen Damenmodengeschäft „Wunderschön“ in der Mittelstraße
(Foto: Ulf Steffenfauseweh) - Der persönliche Austausch mit den Geschäftsleuten in der Innenstadt hat für Oberbürgermeister Jan Einig einen hohen Stellenwert. Gemeinsam mit Citymanagerin Michaela Ullrich war er jetzt zu Besuch im Damenmodengeschäft „Wunderschön“ in der Mittelstraße, um sich ein aktuelles Bild von der Situation im Einzelhandel zu machen und das Gespräch mit Storeleiterin Silke Olenderek zu suchen.
„Der direkte Kontakt ist uns wichtig“, betont Jan Einig. „Nur im persönlichen Gespräch erfahren wir frühzeitig, wo es gut läuft, wo es hakt und welche Entwicklungen die Händler ganz konkret beschäftigen. Dieser Austausch ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Innenstadt“, sagt er.

„Wunderschön“ steht für moderne Damenmode und eine große Auswahl an aktuellen Trends ebenso wie an zeitlosen Klassikern. Das Sortiment umfasst bekannte Marken und richtet sich an Kundinnen, die Wert auf Stil, Qualität und persönliche Beratung legen.
Storeleiterin Silke Olenderek ist seit vielen Jahren in der Neuwieder Innenstadt aktiv und kennt die Entwicklungen aus eigener Erfahrung. Entsprechend differenziert fällt ihre Einschätzung aus. „Die Kunden sagen, dass es in Neuwied schon einmal besser, aber auch schon einmal schlechter war“, bestätigte sie, dass es in jüngster Zeit wieder einen Aufwärtstrend gibt, auch wenn die „goldenen Zeiten“ der Innenstädte in den 1980er- und 1990er-Jahren nicht mehr zurückkommen werden. So lobte sie beispielsweise die „Weinzeit“-Aktionen in der Fußgängerzone und das neue Wasserspiel. Auch zeigte sie sich erfreut darüber, dass die Sanierung der Schloßstraße kurz vor der Fertigstellung steht. „Die Attraktivität muss weiter gefördert werden, es ist aber auch schon viel geschehen“, so ihre Einschätzung. Insgesamt zufrieden zeigte sie sich zudem mit dem Weihnachtsgeschäft und widersprach damit einigen negativen Pressemeldungen rund um dieses Thema.
Für Oberbürgermeister Jan Einig ist das eine realistische, aber zugleich ermutigende Einschätzung: „Der stationäre Einzelhandel steht überall vor großen Herausforderungen. Entscheidend ist, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erhöhen, und dass wir diesen Weg gemeinsam mit den Händlern konsequent weitergehen“, unterstrich er. Er berichtete außerdem davon, dass die Verwaltung in weiteren Bereichen aktiv ist, um die Innenstadt zu stärken. Dazu gehören vor allem langfristige Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die aktuell unterdurchschnittliche Kaufkraft der Neuwieder Bürger zu erhöhen. „Dafür brauchen wir einen langen Atem“, so OB Einig, der auf die geplante Erweiterung von Gewerbegebieten und verschiedene Wohnbauprojekte verwies.