Wir werden derzeit Zeuge, wie ein amerikanischer Präsident gewissenlos, zutiefst unmoralisch und gegen jede Vernunft eine Politik betreibt, die in der Tat eine Politik ist, durch die nichts anderes als das Recht des Stärkeren praktiziert wird. Jüngste Beispiele sind das unrechte Vorgehen durch ICE, unter anderem durch kaltblütige Morde, und gewissenloser Rassismus, aber auch die extralegale Gewalt, die Trump weltweit als gewissenlosen Politiker entlarvt. Die Hoffnungen der Demokratinnen und Demokraten in den USA liegen jetzt auf den Midterms Anfang November.
Die Vereinigten Staaten von Amerika galten jahrzehntelang auch unter scharfen Kritikern der Politik der USA als moralischer Orientierungspunkt. Man fühlt sich in die Zeiten McCarthys zurück und das noch in verschärfter Form. Man darf nicht aufhören, moralische Erwartungen an diese gespaltene Nation zu formulieren und jene zu stärken, die für Moral, Recht und vernünftige Politik stehen. Doch Trump will eine andere USA, nämlich die, die man am besten in Wildwestfilmen zur Kenntnis nehmen kann. Unter Trump muss man sich heute überlegen, ob man die USA überhaupt nicht als Demokratie bezeichnen kann. Trump tut alles dafür, um jedes positive Bild der USA zu zerstören. Und es ist ungewiss, wie lange dieser Politkriminelle und seine Kumpanen noch brauchen wird, um aus den USA vollends einen Unrechtsstaat zu machen.

