Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Kemperhof informiert online über eine der häufigsten Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane
KOBLENZ. Die Diagnose Gebärmutterkrebs betrifft in erster Linie Frauen nach der Menopause. Das Endometriumkarzinom entsteht durch eine Entartung der Gebärmutterschleimhautzellen, die durch die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren begünstigt wird. Auch eine Diabetes-Erkrankung gehört zu den häufigen Risikofaktoren.
Die gute Nachricht: Gebärmutterkrebs ist meist gut heilbar – insbesondere, wenn er früh erkannt wird. Da diese Tumorart eher langsam wächst, sind die Heilungschancen In frühen Stadien sehr gut, verschlechtern sich jedoch in fortgeschrittenen Stadien deutlich.
Deshalb ist eine frühzeitige Diagnostik und Therapie wichtig. Die wichtigsten Warnzeichen sind ungewöhnliche Blutungen wie Blutungen nach den Wechseljahren, Zwischen- oder Schmierblutungen und stärkere beziehungsweise längere Regelblutungen. Aber auch blutiger oder ein seltsam riechender Ausfluss, Unterbauchschmerzen oder ein unerklärlicher Gewichtsverlust sollten ernst genommen werden und gynäkologisch abgeklärt werden.
Als Gynäkologisches Krebszentrum bietet der Kemperhof Betroffenen höchste Kompetenz und langjährige Erfahrung in der Erkennung und Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen. Dabei wird jede Patientin mit einem individuellen Therapiekonzept in ihrer schwierigen Lebenssituation bestmöglich betreut. Wie die Behandlung aussehen kann und wie Betroffene von der Vernetzung mit unterschiedlichen Fachbereichen profitieren, erläutert Dr. med. Arno Franzen, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, in einem Online-Vortrag am Mittwoch, 11. Februar, um 17 Uhr. Zur Anmeldung einfach eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de senden - die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.


