Else Schütz Stiftung spendet Körperwasseranalysegerät für das Ev. Stift
Foto: GK-Mittelrhein/Jutta Münch
KOBLENZ. Gabriele Pickro war sofort bereit, den Spendern des neuen Analysegerätes zu zeigen, wie es ihr angelegt wird. „Ich bin ganz gespannt auf das Ergebnis, da habe ich ja was von“, freut sich die Patientin auf der Akutgeriatrie im Ev. Stift St. Martin. Rund 21.000 Euro hat die Else Schütz Stiftung zur Anschaffung gespendet. 
Das Gerät ermöglicht eine präzise Analyse der Körperzusammensetzung, insbesondere des Wasserhaushalts. Gerade in der Geriatrie spielt dieser eine entscheidende Rolle, da ältere Menschen häufig von Dehydration oder Überwässerung betroffen sind. Beides kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben und den Heilungsverlauf beeinflussen. „Mit dem neuen Gerät können wir den Flüssigkeitshaushalt unserer Patienten schnell, schmerzfrei und sehr genau bestimmen“, erklärt Chefarzt Dr. med. Horst-Peter Wagner.

„Das hilft uns, Therapien, etwa bei Herz- oder Nierenerkrankungen, individuell anzupassen und Komplikationen frühzeitig zu vermeiden.“ Die Messung erfolgt über Elektroden und liefert innerhalb weniger Minuten verlässliche Werte zur Verteilung von Körperwasser, Muskelmasse und Fettanteil. Für das Behandlungsteam bedeutet das eine wertvolle Entscheidungsgrundlage. 
„Es freut uns zu sehen, wie unsere Spende hilft, in der großen geriatrischen Abteilung des Ev. Stifts die Versorgung zahlreicher älterer Patienten zu verbessern und die Arbeit des ärztlichen und pflegerischen Personals zu erleichtern“, so die Vertreter der Else Schütz Stiftung Dr. Johann Christian Meier und Cordula Simmons. Dr. Wagner bedankte sich herzlich im Namen des gesamten Teams und der Patienten bei der Stiftung für diese großzügige Spende. Auch Gabriele Pickro ist dankbar, dass ihre Wassereinlagerungen nun besser im Blick behalten werden.

Das Körperwasseranalysegerät im Einsatz: Über die Spende der Else Schütz Stiftung freuen sich (von links): Ergotherapeutin Christina Hollingshauser, Alfred W. Hardt, Schatzmeister des Förderervereins, Dr. Johann Christian Meier und Cordula Simmons von der Else Schütz Stiftung, Chefarzt Dr. med. Horst-Peter Wagner sowie Gabriele Pickro.  Foto: GK-Mittelrhein/Jutta Münch