„Frag doch mal den Bürgermeister“ bringt Peter Jung mit Schülerinnen und Schülern der IGS ins Gespräch

Foto: Sonja Jensen 
Was macht einen guten Spielplatz aus? Wo halten sich Kinder gerne auf – und was fehlt ihnen? Genau diesen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der IGS Neuwied an ihrem Demokratietag nach. Sie nahmen Spielplätze in ihrem Umfeld unter die Lupe, entwickelten eigene Ideen und stellten ihre Ergebnisse anschließend Bürgermeister Peter Jung vor. Gemeinsam mit Sonja Jensen, Koordinatorin der Kinderfreundlichen Kommune, besuchte er die Schule im Rahmen von „Frag doch mal den Bürgermeister“.

Vor dem Besuch waren die Schülerinnen und Schüler in ihrem Umfeld unterwegs. Sie schauten genau hin, probierten aus und hielten ihre Beobachtungen sowie konkrete Verbesserungsvorschläge auf Plakaten und in Präsentationen fest. Diese stellten die Kinder dem Bürgermeister persönlich vor, erklärten ihre Ideen und beantworteten Rückfragen. Der Bürgermeister hörte zu, hakte nach und sprach mit ihnen darüber, was sich verändern ließe.

Foto: Sonja Jensen 

„Kinder erleben ihre Stadt jeden Tag aus einer anderen Perspektive als Erwachsene. Genau deshalb ist es wichtig, ihnen zuzuhören und ihre Erfahrungen ernst zu nehmen“, betonte Jung. Die Ideen aus der IGS bleiben deshalb nicht im Klassenzimmer: Die Stadt nimmt die Hinweise der Schülerinnen und Schüler mit und prüft sie für ihre weitere Arbeit. Auch Sonja Jensen sieht im direkten Austausch einen wichtigen Teil der Kinderfreundlichen Kommune: „Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten ihres eigenen Alltags. Wenn wir ihre Perspektiven frühzeitig einbeziehen, entstehen bessere Entscheidungen. Gleichzeitig erleben die Kinder ganz praktisch, dass Demokratie bedeutet, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und gehört zu werden.“

Genau hier setzt „Frag doch mal den Bürgermeister“ an. Das Format gehört zum Aktionsplan der Kinderfreundlichen Kommune und bringt Peter Jung regelmäßig mit jungen Neuwiederinnen und Neuwiedern ins Gespräch. So erleben sie ganz konkret, dass ihre Stimme in ihrer Stadt zählt.