
Die Grünen Fraktionen im Kreis beginnen das Jahr mit einem Antrag auf Einführung eines Klima-Checks. Sitzungsvorlagen sollen um die Rubrik „Klimarelevanz“ erweitert werden, unter der die Verwaltungen den jeweiligen Sachverhalt als „Klimarelevant“, „Eventuell klimarelevant“ und „Nicht klimarelevant“ einstufen und im ersten und zweiten Fall mit einem Kurzkommentar hinsichtlich der Klimaauswirkungen versehen.
„Wir beschränken den Klima-Check auf die Bereiche Beschaffung und Bauwesen. Dort haben wir echte Hebel - und dort erzielen wir Klimaschutz, der wirkt, ohne Verwaltung und Haushalt zusätzlich zu belasten”, betont Ute Ernst, eine Autorin des Antrags und Grüne Landtagskandidatin im Wahlkreis 3.

Ein Vorbild bei dem Vorhaben ist die Stadt Neuwied. „Hier haben wir uns im Bündnisbeschluss schon 2023 für die Einführung eines Klima-Checks ausgesprochen, und zwar fraktionsübergreifend, in guter Zusammenarbeit mit der Verwaltung und prioritär. Das zeigt die allgemein anerkannte Sinnhaftigkeit nachhaltiger Klimaverträglichkeitsprüfungen”, erklärt Markus Seemann, Neuwieder Stadtrat und Grüner Direktkandidat im Wahlkreis 4. Er begrüße es, dass Grüne Fraktionen in allen sieben VGen den Antrag auf Klima-Check in ihre Räte einbringen möchten.
Die vollständige Pressemitteilung mitsamt dem Antrag befindet sich auf der Homepage der Grünen KV Neuwied.


