Fortbildung des GK-Mittelrhein bot Update zu Endoskopie, Onkologie und Lebermedizin

Foto: GK-Mittelrhein/Mary Grams
KOBLENZ. Zum vierten Mal trafen sich lokale sowie überregionale Experten auf dem Gebiet der Gastroenterologie zum fachlichen Austausch beim Koblenzer Gastrotag im Konferenzzentrum des Kemperhofs. Die etablierte Fortbildungsveranstaltung unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Kilian Weigand, Chefarzt der Inneren 
Medizin –Gastroenterologie, Gastroenterologische Tumortherapie und Diabetologie im Kemperhof, stieß erneut auf großes Interesse.

Praxisnahe Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen und ausgewählten Themen aus den Bereichen Endoskopie, gastrointestinale Onkologie, Lebererkrankungen und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sowie der Austausch untereinander boten den Teilnehmenden ein breites Update.
Im onkologischen Schwerpunkt der Veranstaltung standen innovative Ansätze zur Behandlung von Leberraumforderungen und -metastasen im Fokus. Der neue Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie, Neuroradiologie am GK-Mittelrhein, Dr. med. Carsten Meyer, sowie Prof. Dr. med. Benjamin Strücker vom Universitätsklinikum Münster stellten entsprechende radiologische und chirurgische Verfahren vor. Ergänzend wurde die aktualisierte Leitlinie zum Magenkarzinom präsentiert.

Chefarzt Prof. Dr. med Kilian Weigand (3. von rechts) hatte hochkarätige Referenten zum gut besuchten 4. Koblenzer Gastrotag im Kemperhof eingeladen. Foto: GK-Mittelrhein/Mary Grams

Im Bereich der Endoskopie waren unter anderem neue Verfahren in der Gallenwegsdiagnostik Thema. Außerdem wurden therapeutische Optionen bei onkologischen Patienten mit Magenentleerungsstörungen sowie innovative Methoden zur Messung des Pfortaderdrucks bei Lebererkrankungen vorgestellt. Sergey Muchnik, Leitender Oberarzt der Gastroenterologie, erläuterte dazu die bereits am Kemperhof etablierten Techniken.
Prof. Dr. med. Annika Gauss vom Universitätsklinikum Heidelberg berichtete über moderne Therapiestrategien bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, während Prof. Dr. med. Hauke Heinzow vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier neue Behandlungsansätze bei chronischen Gallenwegserkrankungen vorstellte.

Professor Weigand zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Der Koblenzer Gastrotag hat erneut gezeigt, wie wichtig der fachübergreifende Austausch für die Weiterentwicklung der Patientenversorgung ist.“ Die hohe Qualität der Vorträge sowie die lebhaften Diskussionen unterstrichen den Stellenwert der Fortbildungsreihe, die auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll. 

Foto: GK-Mittelrhein/Mary Grams