Krankenhaus Boppard: Gespräche zwischen Stadt Koblenz, Landkreis Mayen-Koblenz und Stadt Boppard laufen
Nach den Beschlüssen in der Gesellschafterversammlung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein wird intensiv mit der Stadt Boppard an einer Lösung zum Erhalt des Krankenhauses gesprochen.
Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner, und Jörg Haseneier, Bürgermeister der Stadt Boppard, stehen in einem sehr intensiven, täglichen Austausch untereinander.
Bereits kurz nach der Entscheidung der Gesellschafterversammlung hatten Langner, Landrat Marko Boos und Haseneier miteinander offene und faire Gespräche vereinbart.
Auch inhaltlich sehen Haseneier, Boos und Langner derzeit die richtigen Punkte, um die finanzielle Unterstützung für den Standort zu gewährleisten und gleichzeitig eine langfristige Perspektive aufzuzeigen. Dabei geht es um die Umgestaltung des Krankenhauses zu einer Regioklinik. Alle Seiten stehen zu ihrer jeweiligen Verantwortung und arbeiten die offenen Fragen konstruktiv ab. Ein Betrauungsakt und ein Beschluss für den Stadtrat liegen im Entwurf vor. Gemeinsam wollen die Partner zu einem raschen Ergebnis Ende des Monats kommen.
„Es ist gut mit Jörg Haseneier einen lösungsorientierten und auch mutigen Verhandlungspartner an der Seite zu haben“, lobt Oberbürgermeister David Langner dabei seinen Amtskollegen, sowie den Rat der Stadt Boppard. „Endlich geht es um den Erhalt und nicht um Schuldzuweisung.“
Bürgermeister Jörg Haseneier betont: „Mit dem jetzt erarbeiteten Beschlussvorschlag für die kommunalen Gremien lieg nunmehr eine aus unserer Sicht belastbare Grundlage für den Erhalt unseres Krankenhauses vor. Unsere Städte sind trotz unterschiedlicher Positionen im Gespräch geblieben, dafür möchte ich Herrn Oberbürgermeister David Langner und Herrn Landrat Marko Boos danken – auch im Sinne der Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Die nächste Sitzung des Stadtrates Boppard ist für den 23. Februar angesetzt.


