Kreisausschuss setzt Pappelstadion auf Prioritätenliste für Sportstättenförderung 2027 
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Kunstrasenplatz im Irlicher Pappelstadion ist geschafft: Der Kreisausschuss des Landkreises Neuwied hat das Projekt – wie von der Stadt Neuwied beantragt - auf die Prioritätenliste für die Sportstättenförderung 2027 gesetzt. Die Stadt Neuwied ist damit zuversichtlich, dass damit die Voraussetzungen für eine Umsetzung des lange geplanten Projekts in absehbarer Zeit geschaffen werden können. „Das ist eine sehr gute Nachricht für Irlich und für den Sport in unserer gesamten Stadt“, sagt Oberbürgermeister Jan Einig. „Sie bringt uns dem Ziel, in Irlich einen Kunstrasenplatz zu schaffen, einen wichtigen Schritt näher.“

Die Umwandlung des bestehenden Tennenplatzes im Pappelstadion beschäftigt Stadt und Verein bereits seit vielen Jahren. Schon Ende 2016 hatte der Neuwieder Stadtrat grundsätzlich den Umbau beschlossen. Neue Dynamik erhielt das Vorhaben durch das Sportentwicklungskonzept der Stadt. Dieses weist einen zusätzlichen Bedarf an ganzjährig nutzbaren Kunstrasenflächen in Neuwied nach. Die Stadt hat daraufhin entschieden, bei der Umwandlung weiterer Tennenplätze zunächst Irlich in den Blick zu nehmen. Auch die Kreisverwaltung unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens und bezeichnet den Umbau als „zentralen Baustein zur Deckung des nachgewiesenen Mehrbedarfs an Kunstrasenflächen in der Stadt Neuwied“.
Auf Platz eins der Prioritätenliste des Kreises steht noch eine aus dem Förderjahr 2026 übernommene Maßnahme des TC Rengsdorf, danach ist jetzt das Irlicher Projekt gesetzt. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber die Perspektive für den Kunstrasenplatz ist jetzt deutlich konkreter geworden“, betont Bürgermeister und Sportdezernent Peter Jung. „Gerade weil die TSG Irlich und viele Sportler so lange auf eine Verbesserung der Situation warten, freut mich dieser Fortschritt besonders. Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen Jahren gemeinsam daran gearbeitet haben. Jetzt werden wir die nächsten Schritte konsequent angehen und sind sehr zuversichtlich, dass der Kunstrasenplatz in absehbarer Zeit Realität werden kann.“