Neuwied, 27. Januar 2026 – ( Foto: Martin Klein) 

Unter dem Titel „Laut. Rechts. Falsch. – Wie rechte Akteure manipulieren“ fand am Dienstagabend im Bootshaus Neuwied eine Informations- und Diskussionsveranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Neuwied statt. Im Mittelpunkt stand ein fundierter und eindrücklicher Vortrag von Expertinnen von DEMOS e.V., der anschaulich erläuterte, mit welchen Strategien rechte Akteure Desinformation verbreiten, Emotionen schüren und demokratische Diskurse gezielt beeinflussen.
Der Vortrag stieß auf großes Interesse beim Publikum und bot viele neue Einblicke in aktuelle Mechanismen rechter Propaganda.

In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde beteiligten sich neben den Referentinnen von DEMOS e.V. auch die beiden Landtagskandidat:innen Ute Ernst und Markus Seemann intensiv am Austausch mit den Besucher:innen. Ute Ernst machte dabei deutlich, wie zentral politische Bildung und Aufklärung für eine wehrhafte Demokratie sind: „Rechte Akteure arbeiten gezielt mit Angst und Desinformation. Umso wichtiger ist es, diese Mechanismen sichtbar zu machen und Menschen zu befähigen, Manipulation zu erkennen und ihr selbstbewusst entgegenzutreten.“
Auch Markus Seemann hob die Bedeutung des Abends hervor und verwies auf die Verantwortung demokratischer Parteien, extremistischen Narrativen entschieden zu begegnen. „Der heutige Abend hat gezeigt, wie groß das Interesse an sachlicher Information und offenem Austausch ist. Demokratie lebt davon, dass wir uns einmischen, Fragen stellen und rechten Vereinfachungen klar widersprechen“, so Seemann. Die rege Beteiligung aus dem Publikum unterstrich das große Bedürfnis nach Austausch und Orientierung im Umgang mit rechter Hetze und gezielter Manipulation.
Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Neuwied zieht ein positives Fazit der Veranstaltung und bedankt sich bei DEMOS e.V. sowie bei allen Teilnehmenden für die engagierte und respektvolle Diskussion. Weitere Veranstaltungen zu demokratiestärkenden Themen sind bereits in Planung.
 

 Foto: Martin Klein