Die WhatsApp-Gruppe „ZeitGeschichte Rheinbrohl“

Rheinbrohl. Der Ort am Rhein blickt auf eine jahrtausendealte Historie zurück – von der Keltenzeit über die römische Limes-Grenze bis hin zur industriellen Blüte durch die Firma Hilgers. Doch wie bewahrt man dieses Erbe in einer schnelllebigen, digitalen Welt? Die Antwort liegt in der WhatsApp-Gruppe „ZeitGeschichte Rheinbrohl“.
Was als kleiner digitaler Treffpunkt begann, hat sich zu einem lebendigen Archiv der lokalen Identität entwickelt. Unter der Federführung von Gerhard Kühnlenz, dem Leiter des gleichnamigen Heimatmuseums in der Hauptstraße 86, und seinen engagierten Mitstreitern Torsten Komar, Carsten Folkerts und Andreas Kossmann, bietet die Gruppe weit mehr als nur den Austausch von historischen Fotos. Sie ist ein Ort der Begegnung für alle, denen die Wurzeln ihrer Heimat am Herzen liegen.

„Wir möchten die Geschichte nicht nur in Vitrinen einschließen, sondern ins Heute holen“, erklärt Kühnlenz. In der Gruppe tauschen sich Mitglieder über alte Erzählungen aus, identifizieren Personen auf historischen Aufnahmen und halten das Wissen vergangener Jahrzehnte lebendig. Ob Fragen zum Gertrudenhof, Erinnerungen an das Rheinbrohler Wirtschaftsleben oder Berichte über das Vereinsleben im Ort – die WhatsApp-Gruppe vernetzt Generationen.
Die Initiative ist Teil eines größeren digitalen Netzwerks, das Rheinbrohl noch enger zusammenrücken lässt. Wer Teil dieser Zeitreise werden möchte, kann ganz unkompliziert unter dem Link https://kurzlinks.de/8zqu beitreten. 
Egal ob Alteingesessener oder Neuzugezogener: „ZeitGeschichte Rheinbrohl“ bietet die Chance, den Ort mit anderen Augen zu sehen. Besuchen Sie auch das Heimatmuseum, das regelmäßig seine Türen öffnet (nächste Termine über die Gruppe oder lokal bekannt gegeben), um die Geschichten hinter den digitalen Bildern hautnah zu erleben.
Tauchen Sie ein in die Vergangenheit – für ein lebendiges Rheinbrohl von morgen.