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(Timea Laux/ Stadt Koblenz):
Wenn Koblenz vom 13. bis 16. August unter dem Motto „TWO RIVERS: ONE LOVE!“ die diesjährige Pride feiert, wird die Vielfalt schon einige Wochen zuvor auf dem Literaturpfad am Clemensplatz sichtbar. In den Monaten Juli und August laden die acht Stelen Besucherinnen und Besucher dazu ein, die facettenreiche Welt der LGBTIQ+-Literatur zu entdecken.
Literatur eröffnet Zugänge zu anderen Lebenswelten. Sie schafft Verständnis, regt zum Nachdenken an und ermöglicht es, sich in die Erfahrungen und Geschichten anderer Menschen einzufühlen. Unter dem Motto „Seitenweise Vielfalt am Eck“ geben die Stelen des Literaturpfads Einblicke in vielfältige Lebensrealitäten.
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(Timea Laux/ Stadt Koblenz): Die acht Stelen aus Cortenstahl erinnern an Lesepulte und werden regelmäßig mit neuen Inhalten bestückt. Im Juli und August gibt es Inhalte zum Thema „Seitenweise Vielfalt am Eck“.
Die nun neu gestalteten Stelen entstanden in Zusammenarbeit des Kultur-und Schulverwaltungsamts der Stadt Koblenz, dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz und der Buchhandlung Reuffel. Ausgewählte Zitate, kurze Texte, QR-Codes und weiterführende Informationen laden dazu ein, neue Blickwinkel einzunehmen und sich mit der Vielfalt von Identitäten und Lebensformen auseinanderzusetzen. Ob beim Spaziergang durch die Innenstadt oder in einer kleinen Lesepause zwischendurch – der Literaturpfad macht Lust darauf, bekannte und neue Stimmen der LGBTIQ+-Literatur kennenzulernen.
Seit seiner Eröffnung im September 2020 bringt der Literaturpfad als Projekt des Kultur- und Schulverwaltungsamts der Stadt Koblenz Literatur mitten in den öffentlichen Raum. Die acht markanten Stelen aus Cortenstahl am Clemensplatz erinnern an Lesepulte und werden regelmäßig mit neuen Inhalten bestückt – passend zu literarischen Veranstaltungen und kulturellen Themen in Koblenz. So entsteht immer wieder ein neuer Anlass, stehen zu bleiben, zu lesen und weiterzudenken.
Mit der aktuellen Ausgabe schlägt der Literaturpfad eine Brücke zwischen Literatur und Pride: Er macht deutlich, wie Geschichten Vorurteile abbauen, Verständnis fördern und Vielfalt erlebbar machen können.
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(Timea Laux/ Stadt Koblenz): Rainer Marquardt (links, Buchhandlung Reuffel) und Benjamin Merkler (rechts, Leitung Betriebsabteilung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz) mit einer neu gestalteten Stele.

