Erlös der Wanderausstellung unterstützt Vereine aus der Region

(Foto: Felix Banaski) - Nicht jedem Menschen, der in seinem alltäglichen Leben eingeschränkt ist, sieht man seine Behinderung, Krankheit oder Beeinträchtigung auf den ersten Blick an. Darunter leiden viele Betroffene, denn anderen Menschen ist im Alltag nicht bewusst, dass ihr Verhalten unbeabsichtigt zu zusätzlichen Belastungen für Betroffene führen kann. Um mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität für nicht sichtbare Behinderungen zu schaffen, haben die Stadt und der Kreis Neuwied gemeinsam mit dem Verein „Deichstadtfreunde – AktionsForum Neuwied e.V.“ und dem Verein „gemeinsam zusammen e.V.“ eine Ausstellung zu diesem Thema konzipiert, die zunächst im ehemaligen Innenstadtlabor ausgestellt und daraufhin an interessierte Kommunen weiterverliehen wurde. Der Erlös aus dem Verleih – insgesamt 1.000 Euro – wurden jetzt an Organisationen gespendet, die sich in der Region für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen einsetzen.

„Mit unserer Ausstellung konnten wir einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über nicht sichtbare Behinderungen leisten – und das über die Stadtgrenzen hinaus“, freut sich Bürgermeister Peter Jung über die erfolgreiche Kooperation. Nachdem die Ausstellung zunächst in der Deichstadt gezeigt wurde, war sie im Anschluss auch in Kaiserslautern und Wiesbaden zu sehen. „Dabei waren wir uns von vornherein einig, dass wir die Leihgebühr, sofern diese nicht zur Instandhaltung der Ausstellungsgegenstände benötigt wird, an Vereine spenden wollen, die sich in Neuwied und der Umgebung aktiv für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen einsetzen“, erklärt Citymanagerin Michaela Ullrich.

Bürgermeister Peter Jung und Citymanagerin Michaela Ullrich freuen sich, mit dem Erlös aus dem Verleih der Wanderausstellung, Vereine aus der Region zu unterstützen, die sich für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen einsetzen.Foto: Felix Banaski

Konkret dürfen sich der Diezer Verein „gemeinsam zusammen e.V.“, der für die Konzeption der Ausstellung federführend verantwortlich war, sowie der Verein zur Betreuung blinder und sehbehinderter Kinder, der Verein der Freunde und Förderer des Johanniter-Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied, der Förderverein für Hörgeschädigte Neuwied sowie die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Neuwied-Andernach e.V. über eine finanzielle Zuwendung für ihre wichtige Arbeit freuen. Die Wanderausstellung „Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen sichtbar machen“ kann auch weiterhin ausgeliehen werden. Interessenten können sich dafür telefonisch unter 02631/802 254 per E-Mail an mullrich@neuwied.de bei Citymanagerin Michaela Ullrich melden.