Stadt Neuwied

Vorsitzender Werner Hammes freut sich über konstruktive und zielorienrtierte Tätigkeit

Der Seniorenbeirat unterbreitet vielfältige Vorschläge für eine seniorengerechte Umwelt

 

NEUWIED. Wenn auch „Corona“ immer noch das Geschehen, trotz diverser Erleichterungen, fest m Griff hat, verläuft doch die Zusammenarbeit zwischen Seniorenbeirat und Stadtverwaltung, vor allem hinsichtlich der positiven Kommunikation zwischen Bürgermeister Peter Jung, der städtischen Seniorenbeauftragten Sandra Mette und dem örtlichen Seniorenbeirat offenkundig in freundschaftlich-konstruktiver Weise. Hierfür bedanken sich der Vorsitzende  Werner Hammes sowie die Sprecher der einzelnen Arbeitsgruppen in besonderer Weise und betonen ausdrücklich die positive zielorientierte Zusammenarbeit, die den Bedürfnissen und dem Wohl der rund 20.000 Seniorinnen und Senioren in der Deichstadt entspricht . „Es ist das Ziel beider Seiten gemeinsam die Lebensqualität von einem Drittel der entsprechenden Neuwieder Bevölkerung in den verschiedensten Lebensbereichen zu verbesserrn und somit deren möglichst umfangreiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Stadt zu gewährleisten“,  erläuterte Werner Hammes in seinem Rechenschaftsbericht anlässlich der Vollversammlung des Beirates im vergangenen Monat. Dabei konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an einer digital-durchgeführten Veranstaltung anhand der Informationen davon überzeugen, dass der Seniorenbeirat  der Stadt durchaus auch  kritische Anmerkungen hinsichtlich der städtischen Maßnahmen unterbreitet , aber in jedem Fall auch selbst  konkrete Vorschläge zu bestimmten Themen unterbreitet und auch  konkrete Maßnahmen realisiert hat.

 

Foto: Jürgen Grab

"So beteiligten sich engagierte Frauen und Männer an einer großen Reinigungsaktion im Raiffeisenring, organisierten und begleiteten , gemeinsam mit Sandra Mette und mit  der Unterstützung des Kreisbeigeordneten Michael Mahlert,  Fahrten zum Impfzentrum nach Oberhonnefeld und haben aktiv an einer Baumpflanzungsaktion in der Goethe-Anlage mitgewirkt. „Für die entsprechenden Aktivitäten im Umweltbereich hat uns Oberbürgermeister Jan Einig ausdrücklich gedankt und auch die begonnene Zusmmenarbeit mit dem Jugendbeirat fand in der Öffentlichkeit eine entsprechende Beachtung“, erläuterte Hammes, der allerdings auch einige kritische Anmerkungen zu Gehör brachte. „Was die Einbindung in Grundüberlegungen im Seniorenbereich anbetrifft , so ist dies aufgrund unserer Erfahrungen noch ausbaufähig. Wir  hören bedauerlicherweise häufig nicht vor, sondern oftmals erst nach der Durchführung von Maßnahmen/Aktionen von deren Durchführung. Wir wünschen uns in jedem Fall immer eine rechtzeitige Einbeziehung in Überlegungen und Entscheidungsprozesse, was  zweifellos auch dann gilt, wenn die bereits vollzogenen Maßnahmen durchaus als sinnvoll betrachtet werden können“, gab Hammes in seinem Rechenschaftsbericht zu erkennen. Dabei führte er weiter aus, dass sich der Vorstand (und die Arbeitsgruppen) in jedem Fall darum bemühen, Augen und Ohren offen zu halten und somit am Geschehen in der Stadt sowie  im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten ideen- und gestalterisch phantasievoll mitzuwirken.

Foto: Jürgen Grab

Ein noch nicht abschießend behandeltes Thema ist zum einen die Schaffung von Senioren-bzw Generationentreffs, von Grünflächen in der City und zum anderen die Aufstellung weiterer seniorengerechter  Sportgeräte zum Beispiel im Bereich des Sandkkauler Weges bzw. im Eishallenbereich/Skaterbahn sowie im Stadparkgelände. Hier könnte es durchaus auch gemeinsame Planungsüberlegungen mit dem Jugendbeirat geben. Zudem sind nach Auffassung des Seniorenbeirates   weitere Überlegungen hinsichtlich künftiger Maßnahmen am Deichmauer-Vorgelände anzustellen.

Wie den Ausführungen des  Seniorenbeiratsvorsitzenden Werner Hammes zu entnehmen ist, besteht laut dessen Anmerkungen zum einen (immer noch) Handlungsbedarf hinsichtlich der Gestaltung des Fußgänger-Radfahrer-Bereiches entlang des Verkaufs- und Aufenthaltsareals  am Anfang  des Rad- und Fußgänger-Weges in den Schlosspark. Zum anderen werden Überlegungen diskutiert , ob hier nicht die Radfahrer von ihren Rädern absteigen sollten und ein entsprechendes Gebotsschild angebracht  werden müsste. Zum anderen sind entsprechende Maßnahmen zur „Abflachung“ der vorhandenen unebenen und somit vornehmlich für ältere Menschen gefährlichen Pflastersteine unbedingt notwendig, wobei hierfür Menschen, auch mit Gehilfen, Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen usw., unbedingt bessere  Bedingungen vorfinden müssen.

Foto: Jürgen Grab

In diesem Zusammenhang erwähnen Werner Hammes und andere Schlosspark-Besucher-Besucherinnen, inwieweit es nicht einer Überlegung wert ist , den „Europaradweg“ am Rhein entlang  anders zu gestalten. Zu diesem Thema hat der Seniorenbeirats-Vorsitzende in seinen Erläuterungen bei der Vollversammlung den Hinweis verlauten lassen, ob nicht zuletzt zur Sicherheit dort  zwei getrennte, nebeneinander liegende Wegeführungen hergerichtet werden können ?. Dies würde zweifellos  zu einer Entzerrung der jeweiligen Benutzerströme führen, um so , gerade bei schönem Wetter, mögliche Gefahrenmomente durch sich begegnende Radfahrer/Spaziergänger zu vermeiden.

Für weitere Überlegungen fallen durchaus weitere Schwerpunkte in den diversen Stadtteilen ins Gewicht. Dabei wurden bei den Gesprächen im Beirat  zum einen die Schaffung von Freizeit-Dorftreffs sowohl in Rodenbach als auch in Heimbach-Weis erwähnt, was offenkundig durchaus wichtige Anliegen der Bürger und Bürgerinnen  sind. In diesem Zusammenhang bittet der Seniorenbeirat den zuständigen Dezernenten Peter Jung, sich für das Anliegen, hier entsprechende Maßnahmen zu initiieren, unbedingt einzusetzen. Hierzu merkt Hammes  an, dass zudem die Themen wie Dorftreffs, Ortsbeiräte, steigende Mietpreise , sozialer Wohnungsbau und die vorgenommene Erhöhung der Grundsteuer B gerade auch für ältere Menschen durchaus von großer Bedeutung sind, die deren Lebensumstände in vielfach negativer Weise beeinflussen.