Foto Stadt Koblenz/ Julian Häuser: 

Die Stadt Koblenz steht kurz vor der Fertigstellung neuer Unterbringungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen. Auf der Niederberger Höhe werden derzeit zwei neue Wohnmodule fertiggestellt, die der Stadt von der Debeka als Schenkung zur Verfügung gestellt wurden. Eines der Gebäude ist bereits bezugsfertig, beim zweiten laufen die finalen Arbeiten. 

Die neuen Module leisten einen wichtigen Beitrag zur Erneuerung der Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete auf der Niederberger Höhe. Dadurch werden schrittweise die 123 bestehenden Wohncontainer ersetzt, von denen viele bereits seit den 1980er-Jahren im Einsatz sind und teilweise erhebliche Schäden aufweisen.

Foto Stadt Koblenz/ Julian Häuser:  v.l.n.r.: Thomas Brahm (Vorstandsvorsitzender Debeka), Ulrike Mohrs (Bürgermeisterin Stadt Koblenz), Joachim Hinse (Leiter Immobilienverwaltung Debeka)

„Die Zusammenarbeit mit der Debeka ist für die Stadt von unschätzbarem Wert. Mit den neuen Modulen schaffen wir zeitgemäße und angemessene Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete. Davon profitiert die Stadt gleich in mehrfacher Hinsicht: Nicht nur die Anschaffungskosten für die Module entfallen vollständig, auch die laufenden Betriebskosten werden durch die moderne und energieeffiziente Bauweise deutlich gesenkt. Die neuen Gebäude verbessern somit sowohl die Wohnqualität als auch die Wirtschaftlichkeit und Energiebilanz enorm“, so Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.  

Die Kooperation mit der Debeka begann bereits Anfang 2022. Während des Umzuges in den Neubau in Moselweiß nutzte die Debeka temporäre Büromodule für ihre Mitarbeitenden. Gleichzeitig stieg infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine der Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete in Koblenz deutlich an. 

Foto Stadt Koblenz/ Julian Häuser:  Ulrike Mohrs im Gespräch mit Thomas Brahm. Im Hintergrund wird der Wandel sichtbar: Links sind die bestehenden Wohncontainer zu sehen, rechts ein neu errichtetes, modernes Wohnmodul.

Nachdem 2022 zunächst ein erstes Modul für die Unterbringung geflüchteter Menschen erschlossen werden konnte, verringerte sich mit dem Fortschreiten des Umzuges der Bedarf der Debeka an den angemieteten Einheiten schrittweise. Als zwei weitere Module nicht mehr benötigt wurden, bot sich für die Stadt Koblenz die Möglichkeit, diese zusätzlich zu übernehmen und im Rauental aufzustellen.

Aus der erfolgreichen Zusammenarbeit entwickelte sich schließlich die Idee, zwei weitere Unterbringungsmöglichkeiten dauerhaft für die Stadt Koblenz zu sichern. Die Debeka entschied daraufhin, diese der Stadt als Schenkung zur Verfügung zu stellen.

„Als größter privater Krankenversicherer in Deutschland leisten wir einen großen Beitrag für das Gemeinwohl. Dieses Engagement kann aber durchaus auch mal über Versicherungsleistungen hinausgehen, denn wir haben eine enge Verbindung zu unserer Heimatstadt und der Region“ erklärt Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka. 

Jüngst konnten sich Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, der Vorstandsvorsitzende der Debeka, Thomas Brahm sowie Joachim Hinse, Leiter der Immobilienverwaltung der Debeka, im Rahmen einer Besichtigung vom Resultat überzeugen.