Team ist stolz auf wichtigen Qualitätsnachweis für Aus-, Fort- und Weiterbildung 

Foto: GK-Mittelrhein/Sascha Gilles
KOBLENZ. Das Bildungs- und Forschungsinstitut (BFI) des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein ist erneut nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert worden und erhält damit für weitere fünf Jahre das Trägerzertifikat als Bildungseinrichtung. Die AZAV-Zertifizierung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal in der Bildungslandschaft und Voraussetzung dafür, Maßnahmen der Arbeitsförderung im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit anbieten zu können.
Das Audit fiel besonders positiv aus: Es wurden weder Abweichungen noch Hinweise oder Verbesserungspotenziale festgestellt. „Die erneute AZAV-Zertifizierung ohne jede Abweichung ist für uns ein starkes Signal“, sagt die Direktorin des Bildungs- und  Forschungsinstituts, Dr. rer. cur. Natalie Waldforst. „Sie bestätigt, dass wir unsere Bildungsarbeit auf einem sehr hohen Qualitätsniveau gestalten – von der klassischen Pflegeausbildung bis hin zu spezialisierten Vorbereitungskursen zur Kenntnisprüfung für ausländische Pflegekräfte.“

Ein Operationsaal ist einer von vier verschiedenen Simulationsumgebungen, die das SIM-Zentrum des BFI bietet.   Foto: GK-Mittelrhein/Sascha Gilles

Das BFI ist die zentrale Bildungs- und Forschungsstätte des GK-Mittelrhein und bietet Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote für Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen sowie für externe Teilnehmende an. Dazu zählen unter anderem anerkannte Fachweiterbildungen sowie ein breites Spektrum an Kursen von Erste-Hilfe-Angeboten bis zu spezifischen Programmen für ärztliches und pflegerisches Personal.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Trainings im hochmodernen Skills Lab und Simulationszentrum des BFI in Koblenz. In realitätsnahen Szenarien werden dort komplexe Abläufe aus dem klinischen Alltag trainiert – etwa im Bereich der Notfallversorgung oder in spezialisierten Settings wie dem Simulationskreißsaal für die Geburtshilfe. „Unser Simulationszentrum ermöglicht es, interprofessionelle Teamarbeit, Krisensituationen und seltene, aber kritische Ereignisse sicher zu üben – ein großer 
Gewinn für die Patientensicherheit und die Handlungssicherheit unserer Teilnehmenden“, betont Waldforst und ergänzt: „Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir mit einem klar geprüften Qualitätsrahmen arbeiten und unseren Auszubildenden, Studierenden und Teilnehmenden verlässliche Perspektiven im Gesundheitswesen eröffnen.“
Weitere Informationen zum Bildungs- und Forschungsinstitut, zum Simulationszentrum und zum aktuellen Bildungsprogramm finden sich unter www.gk.de.