IHK-Regionalbeirat Neuwied
Fotografin: Maren Kübler
Neuwied, Mitte März 2026. Der IHK-Regionalbeirat des Landkreises Neuwied hat im Rahmen seiner Frühjahrssitzung zentrale wirtschaftspolitische Forderungen intensiv diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die regionale Wirtschaft vor erheblichen Herausforderungen steht – darunter strukturelle Defizite, ein zunehmender Fachkräftemangel sowie wachsende Unsicherheiten im internationalen Handel. Vor diesem Hintergrund bekräftigten die Vertreterinnen und Vertreter ihre Erwartungen an die neue Landesregierung und hoben hervor, dass insbesondere weniger Bürokratie, schnellere und digitale Verwaltungsverfahren, gezielte Investitionen in Infrastruktur und Gewerbeflächen sowie wettbewerbsfähige Energiepreise entscheidend für die weitere Entwicklung der Unternehmen sind.
Gastgeber der Sitzung war die Dr. Kübler GmbH. Dr. Karin Kübler eröffnete die Veranstaltung und stellte die bundesweit tätigen Arbeitsfelder des Unternehmens in den Bereichen Planung, Gutachten sowie Fachbeiträge zu Umwelt- und Wirtschaftsinteressen vor.

Herausforderungen im Export

Ergänzend erläuterte Andrea Wedig, Teamleiterin Außenwirtschaft/International der IHK Koblenz, die Folgen der aktuellen US-Zollpolitik. Besonders betroffen sind Schlüsselbranchen wie Chemie, Maschinenbau und Automobil. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit im internationalen Handel, wodurch der Druck auf exportorientierte Unternehmen steigt, sich flexibel auf neue Bedingungen einzustellen. 

Forderung nach verlässlichen Rahmenbedingungen
„Rheinland-Pfalz braucht eine wirtschaftsfreundliche Politik, die den Standort stärkt und neue Dynamik schafft. Verlässliche Rahmenbedingungen sind entscheidend, damit Unternehmen planen, investieren und wachsen können“, sagt IHK-Vizepräsidentin Maren Hassel-Kirsche.

Fotografin: Maren Kübler