
Stadt/Kulturkonferenz fördert Austausch über Kulturraumentwicklung in Koblenz
Foto (Stadt Koblenz/Andreas Egenolf)
Knapp 100 Koblenzer Kulturschaffende fanden sich Ende April im Forum Confluentes zur Stadt/Kulturkonferenz zusammen, um sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung zu Themen rund um die Kulturraumentwicklung in Koblenz auszutauschen.
Im Jahr 2025 wurde innerhalb der Verwaltung die Arbeitsgruppe „Kulturelle Stadtentwicklung“ ins Leben gerufen. Sie vereint Mitarbeitende des Kulturdezernats, Touristik, Ordnungsbehörde und Stadtplanung und verfolgt das Ziel, Doppelstrukturen zu vermeiden und Ressourcen zu bündeln, damit die kulturelle Perspektive frühzeitig und wirksam in Planungs- und Entscheidungsprozesse einfließt. Nach einem Jahr gemeinsamer Arbeit liegen nun erste Ergebnisse vor.
„Die Kulturszene in Koblenz hat in den vergangenen Jahren wichtige Impulse gesetzt und klare Erwartungen formuliert. Wir haben zugehört und wir handeln“, betonte Bildungs- und Kulturdezernent Ingo Schneider. „Die Stadt/Kulturkonferenz ist für uns ein wichtiger Schritt, um Ergebnisse sichtbar zu machen und den Dialog weiterzuführen.“

Foto (Stadt Koblenz/Andreas Egenolf): In drei Arbeitsphasen wurden verschiedene Themen, die sich alle um den Begriff "Raum" drehen, diskutiert.
Im Fokus der Konferenz standen fünf Themen, bei denen der Begriff „Raum“ eine besondere Bedeutung einnimmt: Die Entwicklung des Forum Confluentes als zentrale Kultureinrichtung, die Bespielung von Leerständen in der Innenstadt, die Rolle der Kultur im Innenstadtentwicklungskonzept (ISEK), dasKREATOP und die digitale Plattform Kulturhaus Koblenz+. In drei thematischen Runden hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen, sich zu informieren und eigene Perspektiven einzubringen.
Die Konferenz fand großen Zuspruch bei den Teilnehmenden. In den Themenrunden wurden wichtige Punkte dargelegt und diskutiert, Perspektiven wurden geteilt und Ideen entwickelt. Die Stadt/Kulturkonferenz hat gezeigt: Wenn Verwaltung und Kulturszene gemeinsam denken, entsteht Fortschritt.
Jetzt geht es darum, diese Energie mitzunehmen. Die gesammelten Impulse sollen gebündelt und in konkrete Maßnahmen überführt werden. Für alle Beteiligten steht fest: Der Dialog ist eröffnet – und er wird weitergehen.

