
Text: Heike Kesel - Fotos Elke Döbbeler
Großzügig wurde die Planung und der Aufbau des Schöppchens 2.0 der Caritas vorangetrieben. Danke der Wirtgen Stiftung und den Wirtgen Brüdern, die die Vision finanziell realisierten.
Architekten und Bauingenieure mit ihren Planungs- und Baumitarbeitern, arbeiteten zügig und zuverlässig, sodass nach nur 11 Monaten Bauzeit, das fertige Gebäude war.
Auch den Visionären der Planung und der Verbalisierung ihrer Pläne gebührt Dank. Ohne Träume kann man kein Haus bauen.
Nun ist das neue Schöppchen 2.0 eingeweiht und wird Menschen in Not ab Ende April zur Verfügung stehen.

Getragen wird der Service natürlich von der Caritas und den wohlausgebildeten und einfühlenden Sozialfachkräften, ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte jedoch, wäre das Angebot sicher etwas reduzierter.
Ich möchte auf die Gruppe der Ehrenämtler ganz besonders hinweisen. Sie haben alle ganz besondere Gründe, gerade hier zu helfen. Lebenserfahrungen vielleicht, die den Blick auf hilflose Menschen und ihre Bedürfnisse geschärft, den Wunsch in einem hingebungsvollen Team, einen Unterschied für Menschen in Not zu machen.

Dazu gehören auch Lebensmittelspenden von einer Bäckerei, die schon lange liebevoll den Hungrigen exzellenten Backwaren zur Verfügung stellt.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter betreiben den Küchenservice und sorgen für warme Mahlzeiten, ein Frühstück für jeden und heissen guten Kaffee. Sie helfen mit der Annahme von gespendeten Kleidungsstücken und der Ausgabe von jahreszeitlich benötigter Kleidung und passendem Schuhwerk und halten das Schöppchen sauber.
Sie arrangieren die Benutzung der Waschmaschine und des Trockners und ermöglichen das Duschen.
Eine Frisörfachkraft schneidet die Haare, ein Anwalt berät in juristischen Fragen, ein Arzt und eine Krankenschwester untersuchen und behandeln Hilfsbedürftige, die bei Bedarf an Fachärzte oder Krankenhäuser überwiesen werden.

Um noch effizienter arbeiten zu können, möchte das Team der medizinischen Versorgung gerne ein (auch gebrauchtes) EKG-Gerät und einen (gerne auch gebrauchten) Ultraschall haben. Damit könnte man den Klienten stressige Wartezeiten in der Arztpraxis ersparen und damit auch ein wenig das Gesundheitssystem entlasten. Im neuen Behandlungszimmer ist Platz und alle würden gewinnen.
An Alle, wirklich jeden Einzelnen, der geholfen hat, hilft ,oder helfen wird ,Menschen in Not zu unterstützen, ein großes herzliches Dankeschön und Bravo für ihr Engagement.

