Engerser Straße wieder frei: Neue Fahrradstraße stärkt sichere Radverbindung durch die Innenstadt
Fotos: Ulf Steffenfauseweh
Die nächste große Baumaßnahme in der Neuwieder Innenstadt ist abgeschlossen: Die Engerser Straße ist zwischen Wilhelm- und Pfarrstraße zur Fahrradstraße ausgebaut und seit Freitagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. 
Die Bauarbeiten hatten im Juli vergangenen Jahres begonnen. Sowohl der vorgesehene Zeitrahmen von knapp einem Jahr als auch der Kostenrahmen von knapp unter einer Million Euro wurden eingehalten.
Im Zuge der Maßnahme wurde außerdem vorausschauend in die Infrastruktur investiert. Die Stadtwerke Neuwied verlegten gleichzeitig Glasfaserleitungen.

Auch das Erscheinungsbild der Straße hat sich deutlich verändert. Wie bereits im vergangenen Dezember angekündigt, mussten die Rotahorn-Bäume aufgrund mangelnder Standsicherheit entfernt werden. Als Ersatz wurden deutlich mehr klimaangepasste Bäume gepflanzt. Während sich die Bäume früher ausschließlich auf einer Straßenseite befanden, sorgen sie künftig auf beiden Seiten der Engerser Straße für mehr Grün, Schatten und eine höhere Aufenthaltsqualität.
Der Umbau des Teilstücks der Engerser Straße zur Fahrradstraße war ein zentraler Punkt zur Schaffung einer durchgängigen und sicheren Radwegeverbindung durch die Innenstadt. Dazu gehören auch die Freigabe des Fußgängerzonenteilstücks der Engerser Straße für den Radverkehr und der breite Radstreifen in der neuen Schloßstraße.  



Zur Erklärung:

Fahrradstraßen sind in erster Linie für den Radverkehr vorgesehen. Radfahrer haben dort Vorrang und dürfen nebeneinander fahren. Kraftfahrzeuge dürfen die Straße ebenfalls nutzen, müssen ihre Geschwindigkeit aber dem Radverkehr anpassen (maximal Tempo 30) und dürfen Radfahrer weder behindern noch gefährden.

Baustellenfoto aus dem Mai (Fotos Ulf Steffenfauseweh)