Foto: Antonia Fischer/Stadt Koblenz
Mit einer Schweigeminute hat die Stadt Koblenz der Opfer des Gewaltverbrechens in einer Jugendhilfeeinrichtung von Stade gedacht. Dort waren Ende Juni sechs Personen erschossen worden. Drei von ihnen arbeiteten in der Einrichtung, drei weitere im Jugendamt Hannover.

Im Innenhof des Rathausgebäudes II in Koblenz kamen Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz sowie Mitarbeitende des hiesigen Jugendamtes zusammen, um den Getöteten nunmehr zu gedenken. 

Die Bürgermeisterin zeigte sich tief betroffen von den Ereignissen: „Die Tat in Stade macht uns alle sprachlos. Menschen, die sich beruflich für den Schutz und das Wohl von Kindern, Jugendlichen und Familien einsetzen, verdienen höchsten Respekt. Stattdessen wurden sie Opfer einer unfassbaren Gewalttat. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Ihren Angehörigen.“

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurden eine Kerze entzündet, ein Blumenstrauß niedergelegt und in einer Minute des Schweigens an die Opfer und ihre Angehörigen erinnert. 

Im Rathausinnenhof II in Koblenz wurde den Opfern aus Stade gedacht. Foto: Antonia Fischer/Stadt Koblenz