Ein Spaziergang im Februar von Hammerstein nach Leutesdorf und wieder zurück.

Hammerstein lädt wirklich zum Spazierengehen ein, auch am Rhein. Allerdings ist der Weg momentan leicht matschig.

Hatte ich ein Glück, dass ich mich am Samstag raus gequält habe, es wurde ein richtig schöner Spaziergang von über 8 km. Vor allem, wenn ich an das Wetter gestern denke.

Und es war es wert, der Burghof ist malerisch, ebenso wie die Kapelle und den Rhein mal hinter der Insel zu erleben hat was.

Die Fotos hier können alle angeklickt werden, und sie öffnen sich dann in einem neuen Fenster.

Besonders überrascht hat mich der Burgmannshof. Er ist einer der zwei Königshöfe aus dem 12. Jahrhungert.

Rechts sieht man die Katholische Kirche St. Georg, die wahrscheinlich als Kapelle zusammen mit dem Burgmannshof entstanden ist. Mehr Informationen kann man dem Schild entnehmen.

Oben in der Mitte sieht man das ehemalig Pfarrhaus. Um dessen Erhalt kümmert sich der Verein „Inselhaus Hammerstein e. V.“. Unter dem folgenden Link kann man dazu mehr erfahren:
https://hammerstein-am-rhein.de/inselhaus-hammerstein-e-v/?fbclid=IwAR3zutDFvlntcrZQjwBQcrcamjXkRmOjGFiAC10YYSrTIAjYFsetX_hJnW8

Hier noch einmal verschiedene Blickwinkel auf die Katholische Kirche St. Georg und den Burgmannshof und dann geht es weiter zum Rhein. Hier lädt eine Bank zum Verweilen ein und bietet einen romantischen Blick auf das Stück Rhein hinter der Insel.

Ich bin ja prinzipiell neugierig, also ging ich bei Hammerstein in Richtung Leutesdorf weiter am Rhein entlang. ein romantischer kleiner Trampelpfad, im Rücken der Blick auf die Burg. Gegenüber dem Rhein ein einsames schönes Haus, das Jagdschloss eines Industriellen (danke an facebook für die Info).

Und auf einmal ist da dieses kleine Vogelnest. Und als ich dann den Ausläufer des Hammersteiner Werth gesehen habe, musste ich einfach weitergehen, um an dieses Ende zu gelangen. Oben das letzte Foto noch einmal ein Blick zurück.

Später wurde dann der Weg ein wenig breiter und teilweise konnte man auch zum Ufer gelangen. Unterwegs bin ich dann auf diese beiden Gebäude gestoßen.

Danke an Paul P. Baum für die Erklärung. Man sieht hier den Pavillion vom Gut Hubertusburg.

Ok, ein kleiner Abstecher musste dann doch sein, der Weg links hoch hat mich gelockt, das war dann kurz nach dem Pavillon von Gut Hubertusburg. Und wie ich jetzt weiß, gehört das jetzt schon zu Leutesdorf.

Und hier sieht man ganz deutlich - es ist Weingebiet. Man sieht auch ein wenig die Bahn, die hier vorbeifährt.

Und dann gehe ich wieder zurück zum Rhein, wo mich ein wunderschönes Schattenspiel eines Baumes erwartet und bin nun an der Stelle, an der sich die Insel mit dem Ufer verbindet. Es ist allerdings nicht ratsam, dort rüber zu gehen, die Steine sind sehr kantig und grob und der Rhein nicht zu unterschätzen. Aber es ist ein schönes Plätzchen.

Ist der Rhein nicht auch Anfang Februar romantisch?

Jetzt sind wir bei den Steinen, die Leutesdorf mit dem Hammersteiner Werth verbindet. Hier kann man deutlich sehen, dass die Steine nicht zum drübergehen einladen.

Auf dem Weg zurück kann man sich dann noch mehr auf die schöne Landschaft konzentrieren, die auch im Februar schon ihren Reiz hat. Eigentlich muss man im Sommer noch mal schauen, ob aus den abgebrochenen Bäumen wieder Leben und Grün erwächst.

Immer wieder kann man die Burg durch die Äste sehen. Und hier scheint auch noch mal ein Ausläufer vom Gut Hubertusburg zu sein. Wie man sieht, ist die Natur sehr stark und die Nadelbäume wachsen schon aus der Mauer heraus.

Da sieht man auch schon das Ende der Insel auf der anderen Seite und hat einen Blick auf den vielbefahrenen Rhein.

Auf dem Weg sieht man teilweise noch die Folgen des kleinen Hochwassers. Auch viele kahle Bäume findet man hier, die teilweise die Phantasie anregen und Figuren sehen lässt.

Gleichzeitig werde ich neugierig, wie das hier wohl aussehen wird, wenn das Grün zurück kommt. Nur eines ist sicher, so viel wie jetzt kann man dann nicht mehr in die Weite schauen. Aber es muss wunderschön sein, wie jetzt auch schon.

Da gab es dann doch einmal eine Lücke zwischen den Ästen, so dass ich die Burg erwischt habe.

Bei Hammerstein gibt es sogar einen kleinen Bootsanleger. Ich liebe auch diese Bilder einfach nur mit einem Ruderboot, finde das hat was unheimlich romantisches.

Und dann bin ich wieder zurück an der Unterführung zu Hammerstein, entschied mich aber dafür noch bis ans andere Ende der Insel gegenüber zu gehen und stoße dabei sogar auf ein Mini-Wehr oder wie man das nennt. (Lass mich da gerne aufklären).

Am anderen Ende des Weges gegenüber der Insel angekommen, ist es erstaunlich wie unterschiedlich die Eindrücke sein können, wenn man nur den Blick wendet. Ein friedlicher Rhein, ein Sandufer mit alten schon abgeblätterten dicken Ästen, eine alte, mossbedeckte Mauer und dann geht der Weg wieder zurück und die Bahn begleitet ein Stück.

Es ist schon erstaunlich, welche Fortschritte in Bezug auf Bahnlärm wir schon gemacht haben: man hört die Personenzüge kaum noch.

Und dann bin ich wieder zurück in Hammerstein beim Burgmannshof und der Kirche St. Georg.

Noch ein paar Schritte weiter zum Friedhof.

Eigentlich könnte ich noch den Berg hinauf gehen, oder die Straße weiter entdecken. Aber die Schatten erschweren nun das Fotografieren und die Kraft ist raus. Und so fahre ich mit einem großartigen Gefühl nach Hause, und ich hoffe, Euch hat der kleine Ausflug gefallen.