Die meisten kennen ihn, den alten Friedhof an der Julius-Remy-Straße. Ein großes Stückchen Grün mitten im Herzen der Neuwieder Stadt, der mit seinen aus vielen Epochen erhaltenen Gräbern zu einer Reise durch die Neuwieder Geschichte einlädt. Viele weit über Neuwieds Grenzen bekannte Namen findet man hier. Manch kleine Kindergräber lassen traurige Schicksale nachempfinden.

Die Fotos können zum Vergrößern angeklickt werden

Dass der 1783 angelegte Friedhof so gut erhalten ist, ist unter anderem Hans-Joachim Feix zu verdanken, der sich dem Friedhof gewidmet hat und viel für das Areal getan hat. Zahlreiche Bücher hat er über den Friedhof geschrieben und auch heute noch übernimmt er manches Mal eine der regelmäßig stattfindenden Führungen. Für seine Leistungen hat er 2016 den Neuwieder Ehrenteller überreicht bekommen.
Auch ehrenamtliche Grabpaten kümmern sich um den Friedhof, machen regelmäßig sauber und halten alles in Schuss. https://www.lebendiges-neuwied.de/modules.php?name=News&file=article&sid=13196
Es gibt also viele Hände, die dafür sorgen, dass es an diesem Ort so schön und verwunschen ist.

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Zu jeder Jahreszeit zu jedem Wetter ist der Friedhof immer wieder anders – man muss sich nur darauf einlassen.
Ein besonderes Highlight jedes Jahr ist die Ausstellung der Künstlergruppe Kultu(h)r, die dem Friedhof dann wieder ein anderes Bild gibt. Meist werden an diesem Tag auch Führungen angeboten.
Hier ein Bericht über die Ausstellung 2021:
https://www.lebendiges-neuwied.de/modules.php?name=Neuwied&act=page&id=336

Und Friedhof muss nicht immer nur traurig sein, besonders wenn die Herbstfarben goldene Lichter setzen oder der Frühling mit seinem Zarten Grün und hellen Lichtern ein Hoffnungszeichen setzt, ist dieser Friedhof allemal einen Besuch wert.
Hier geht es zu allen Fotos des Friedhofs an der Julius-Remy-Straße:
https://www.lebendiges-neuwied.de/modules.php?name=SiriusGallery&cat=431