ISB-Darlehen in Höhe von 10,4 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse von 4,3 Millionen Euro

Mainz, 24. Februar 2026. - Bildquelle: Fabian Maier/ISB - Das Land Rheinland-Pfalz fördert mit Unterstützung durch Mittel des Bundes den Neubau eines Gebäudes mit 43 Wohneinheiten in Neuwied: Die Bauherrengemeinschaft Elisabeth und Dr. Marc Bohr und Astrid und Dr. Andree Adler GbR erhält hierfür Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Höhe von rund 10,4 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach im Beisein des Neuwieder Oberbürgermeisters Jan Einig den Förderbescheid an die Bauherrengemeinschaft.

Insgesamt werden im Sohler Weg in Neuwied 43 Wohnungen errichtet. Die geförderten Wohnungen sind für Haushalte mit geringen Einkommen für 30 Jahre zweckgebunden.

„In Neuwied entsteht ein Vorzeigeprojekt der sozialen Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz, das die positiven Aspekte unserer Förderprogramme vereint: Erstens wird im Sohler Weg gezielt bezahlbarer Wohnraum für Haushalte mit geringen Einkommen geschaffen. Zweitens spielt die Klimagerechtigkeit eine ebenso wichtige Rolle, so überzeugt das Projekt durch den hohen Einsatz von erneuerbaren Energien sowie durch nachhaltigkeitsrelevante Merkmale. Und drittens entstehen sechs barrierefreie Wohneinheiten, wovon vier rollstuhlgerecht werden. Hierdurch erhalten Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ebenfalls einen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum“, betonte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

Bildunterschrift: Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen und ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach überreichen Förderbescheid an Bauherrengemeinschaft Bohr und Adler   Bildquelle: Fabian Maier/ISB

Die Bauherrengemeinschaft erläuterte: „Mit unserem sozialen Wohnprojekt bestehend aus 43 Wohneinheiten setzen wir ein starkes Zeichen für Solidarität und nachhaltige Stadtentwicklung in Neuwied. Die enge Verbundenheit mit unserer Stadt ist für uns nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine Verpflichtung gegenüber den Menschen, die hier leben. Wir übernehmen Verantwortung, indem wir bezahlbaren sowie klimafreundlichen Wohnraum schaffen und damit aktiv zur sozialen Stabilität beitragen. Dieses Projekt steht für zukunftsorientiertes Handeln, das Wirtschaftlichkeit und gesellschaftliches Engagement miteinander vereint.“

„Dass hier vollständig sozial geförderter Wohnraum in privater Initiative entsteht, ist alles andere als selbstverständlich. Gerade vor dem Hintergrund unseres kürzlich vorgestellten Wohnraumversorgungskonzepts passt dieses Projekt hervorragend zu unseren Zielen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Umso mehr freut es mich, dass die Bauherrengemeinschaft Verantwortung übernimmt und damit einen wichtigen, beispielhaften Beitrag für unsere Stadt leistet“, so Oberbürgermeister Jan Einig.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Die Fördermittel stärken nicht nur den sozialen Wohnungsbau, sondern auch die Entwicklung der Region. Wir investieren damit nachhaltig in lebenswerte Quartiere und freuen uns daher sehr, dieses Projekt zu begleiten“, sagte ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach. Durch die Förderung könne der Wohnraum für eine Miete in Höhe von 6,25 Euro für Haushalte mit geringem Einkommen zur Verfügung gestellt werden.