Oberbürgermeister Jan Einig gratuliert Steffi Kugler zum zehnjährigen Bestehen der „FRESSBAR – Barf & More“ in Heddesdorf
Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh
Seit zehn Jahren gibt es in Neuwied das Fachgeschäft „FRESSBAR – Barf & More“. Anlass genug für Oberbürgermeister Jan Einig und die städtische Wirtschaftsförderung, Geschäftsführerin Steffi Kugler und ihrem Mann Stefan persönlich zu gratulieren und ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg zu wünschen.
Was einst als nebenberufliches „Versuchsprojekt“ begann, hat sich über die Jahre langsam, aber stetig immer mehr entwickelt. Steffi Kugler - zuvor im Marketing der Sparkasse tätig - baute das Geschäft mit viel Engagement und Fachwissen Schritt für Schritt auf. Vor zwei Jahren folgte der Umzug in größere und liebevoll gestaltete Räumlichkeiten in Heddesdorf. Seitdem führt sie das Unternehmen auch hauptberuflich. „Die Entwicklung zeigt eindrucksvoll, was mit Leidenschaft, Mut und Ausdauer möglich ist. Solche Unternehmergeschichten sind ein Gewinn für unseren Standort“, betont Oberbürgermeister Jan Einig.

Die Idee zur Selbstständigkeit entstand aus Kuglers Tätigkeit als Tierheilpraktikerin. Immer wieder behandelte sie Hunde mit Hautproblemen, bei denen eine Umstellung der Ernährung entscheidende Verbesserungen brachte. Daraus entwickelte sich der Ansatz, Tierhaltern eine hochwertige und individuell abgestimmte Fütterung anzubieten.
 

Oberbürgermeister Jan Einig sowie Neuwieds Wirtschaftsförderer Alexandra Rünz und Christoph Engels gratulierten Steffi und Stefan Kugler zum zehnjährigen Bestehen ihrer „FRESSBAR – Barf & More“ in Heddesdorf. Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh

Im Mittelpunkt steht dabei das sogenannte BARFen – eine Ernährungsform, bei der Hunde mit rohen, sorgfältig zusammengestellten Zutaten gefüttert werden. In der „FRESSBAR“ werden dafür zahlreiche eigene Rezepturen entwickelt. Die Beratung spielt eine zentrale Rolle: Viele Kunden kommen gezielt aufgrund von Empfehlungen, teilweise sogar auf Hinweis von Tierärzten, wenn herkömmliche Fütterungsansätze nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Dass das Konzept überzeugt, zeigt auch die Nachfrage: Rund eine Tonne Fleisch wird monatlich verkauft. Die Kundschaft nimmt dabei teils auch längere Anfahrtswege in Kauf. „Die FRESSBAR ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich Qualität und persönliche Beratung auszahlen. Das Geschäft hat sich durch stetiges Wachstum und eine klare Ausrichtung erfolgreich etabliert“, so Jan Einig.