Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
In der März-Sitzung des Stadtrates wurde Dr. Dagmar Kranz (CDU) zur neuen Bürgermeisterin der Stadt Koblenz gewählt. In geheimer Wahl stimmten 37 Ratsmitglieder für die Juristin, die damit die erforderliche Mehrheit von 27 Stimmen erzielte. Der zweite Kandidat, Stephan Wefelscheid (Freie Wähler), erhielt 16 Stimmen. 

Die in Andernach geborene und seit zwanzig Jahren in Koblenz lebende Dagmar Kranz verfügt über langjährige Expertise im juristischen Bereich: Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Trier und beiden anschließenden Staatsexamen, promovierte sie und arbeitete zunächst als Richterin. Seit 2015 ist die 53-Jährige im rheinland-pfälzischen Ministerium der Justiz beschäftigt, derzeit als stellvertretende Leiterin der Abteilung für Öffentliches Recht und Zivilrecht, Verfassungs-, Europa- und internationales Recht. Darüber hinaus lehrt sie seit 2025 als Dozentin an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Rheinland-Pfalz. 

Der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner (links) gratulierte unmittelbar nach der Wahl durch den Stadtrat der neuen Koblenzer Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz (rechts) zu ihrem neuen Amt, dass sie im Juli antreten wird. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Oberbürgermeister David Langner betont: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Frau Dr. Kranz. Wir haben das gemeinsame Ziel, für die Bürgerinnen und Bürger Koblenz weiter positiv zu entwickeln. Mit Ulrike Mohrs habe ich sehr gut zusammengearbeitet und bin mir sicher, dass Frau Dr. Kranz und ich daran anknüpfen werden.“

Dagmar Kranz folgt ab Juli dieses Jahres auf Ulrike Mohrs, welche nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidiert hatte. Sie wird zu ihren beruflichen Wurzeln zurückkehren und die Leitung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit übernehmen. Die neue Bürgermeisterin übernimmt dann innerhalb der Stadtverwaltung Koblenz das Dezernat II, zu welchem das Bürger- und Standesamt, das Ordnungsamt, das Sozialamt, das Jugendamt, das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, das Sport- und Bäderamt und der Kommunale Servicebetrieb gehören.