Lebendiges-Neuwied

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Neuwied im Spätsommer entdecken

Drei Führungen verbinden Natur, Stadtgeschichte und Hochwasserschutz

Foto: Dieter Bollmann
Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu – ein guter Zeitpunkt, um noch einmal draußen auf Entdeckungstour zu gehen. Am Sonntag, 30. August, lädt die Tourist-Information Neuwied gleich zu drei öffentlichen Führungen ein. Zwischen den Gärten der Abtei Rommersdorf, dem Neuwieder Deich und den Spuren jüdischen Lebens können Interessierte ganz unterschiedliche Kapitel der Deichstadt kennenlernen.

Den Auftakt macht um 10 Uhr die botanische Führung durch die Gärten der Abtei Rommersdorf. Die ehemalige Klosteranlage beeindruckt mit einer vielfältigen Gartenlandschaft, die sich an englischen und französischen Gartenanlagen orientiert. Ein Botanik-Experte führt die Teilnehmenden durch die Anlage und gibt spannende Einblicke in die Pflanzenwelt der historischen Gärten. Treffpunkt ist im Innenhof der Abtei. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person, die Führung startet ab einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen.

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Vorbildliche Sanierung älterer Gebäude erhält Identität der Dörfer

Die Kreisverwaltung Neuwied macht auf die Möglichkeiten der Förderung im Dorferneuerungsprogramm aufmerksam
Foto: Jeanette McKenna-Schmitt / Kreisverwaltung Neuwied
Kreis Neuwied. Auf die Möglichkeiten der Förderung im Dorferneuerungsprogramm des Landes macht jetzt die Kreisverwaltung Neuwied aufmerksam. Dabei werden schwerpunkmäßig Baumaßnahmen zur Innenentwicklung, insbesondere zur Schaffung von Wohnraum und Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit der Umnutzung und Sanierung älterer Gebäude, unterstützt.
„Diese Förderung ist eine wichtige finanzielle Hilfe für viele Bauherrinnen und Bauherren, die ein älteres Gebäude sanieren möchten“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Philipp Rasbach. Eine Förderung aus Dorferneuerungsprogramm des Landes können Bauherrinnen und Bauherren erhalten, die ein älteres ortsbildprägendes Gebäude, Baujahr um 1960 und älter, sanieren, umbauen oder neugestalten möchten. Fördervoraussetzung ist unter anderem, dass es sich um eine Gemeinde handelt, die ein Dorferneuerungskonzept aufgestellt hat. Mit der Maßnahme darf vor der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein.

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Auf den Spuren der Römer

Wie das Mittelrheintal seine antike Weinkultur für die Zukunft neu beleben kann

Das Mittelrheintal ist weltbekannt für seine einzigartige Kulturlandschaft, die gleich drei UNESCO-Welterbestätten beherbergt: das Obere Mittelrheintal sowie den Obergermanisch-Raetischen und den Niedergermanischen Limes. Doch eine historische Verbindung gerät zunehmend in den Hintergrund: die gemeinsame Wiege von römischer Geschichte und traditionellem Weinbau.

In seiner IHK-Projektarbeit als Zertifizierter „Kultur- und Weinbotschafter Mittelrhein“ widmet sich der Bad Hönninger Thomas Müller intensiv der Frage, ob die Wurzeln des regionalen Weinbaus in der Antike liegen und wie dieses Erbe heute genutzt werden kann, um das flächenmäßig kleinste deutsche Weinanbaugebiet bekannter zu machen.