Democracy and the State:

Post- and Decolonial Perspectives - internationale Tagung an der Universität Koblenz
Bild: Universität Koblenz / Mara Bierbrauer - Eine internationale Tagung zum Thema „Post- and Decolonial Perspectives“ mit hochkarätigen Expert*innen und zahlreichen Teilnehmer*innen hat an der Universität Koblenz stattgefunden.
Betrachtet man die geraden Grenzlinien auf einer politischen Karte Afrikas, wird klar, dass diverse Länder Zentral- und Südamerikas nicht maximal dreisprachig sind – wie etwa die Schweiz, sondern dass dort zuweilen, etwa in Guatemala, mehr als zwanzig verschiedene Sprachen gesprochen werden. Vergegenwärtigt man sich zudem die starke Verbreitung von Gewalthandeln und Elementen der Willkürherrschaft in den unterschiedlichsten Kontexten des globalen Südens, wird deutlich, dass Staatlichkeit in Postkolonien, also ehemals kolonisierten Ländern, oft anders funktioniert als im sozialwissenschaftlichen Lehrbuch, das vorsieht, dass sich Staatsvolk und Staatgebiet decken und die Staatsgewalt souverän und bestenfalls demokratisch organisiert ist.
















