Andernach – die „Schäl Seit“

Oder: die Freiheit, überall hingehen zu dürfen.
Jeden Tag aufs Neue genieße ich es, (fast) überall hingehen zu dürfen – so wie hier nach Andernach, zu diesem wunderschönen Platz am Rheinufer. Für uns Neuwieder ist das zwar die „Schäl Seit“, die Andernacher sehen das natürlich genau umgekehrt.
Der Rhein trennt unsere Städte – und verbindet sie gleichzeitig.
Und trotzdem vergessen wir manchmal, wie selbstverständlich es eigentlich ist: Es gibt Brücken, die uns verbinden – und Menschen, die uns willkommen heißen.
Für mich gibt es längst keine „verkehrte“ Seite mehr. Die Seite, auf der ich gerade bin, ist genau die richtige. Ich empfinde es als große Freiheit, auch diese schöne Seite des Rheins zu besuchen – mit ihren hohen Bäumen, die Schatten spenden, und den vielen einladenden Bänken mit Blick auf den Fluss.
















